Ortsgemeinde: Neu­es Bau­ge­biet für Burg­schwal­bach ent­steht

Burgschwalbach, den 28.11.2019

Donnerstag, 28. November 2019, Rhein-Lahn-Zeitung Diez

Autor: Uli Pohl.

Ge­mein­de schafft Grund­la­ge für zehn bis zwölf Grund­stü­cke an der Feld­stra­ße

Burg­schwal­bach. Burg­schwal­bach will nach dem Bau­ge­biet „In der Sei­te“ wei­te­ren po­ten­zi­el­len Ei­gen­heim­be­sit­zern die Mög­lich­keit bie­ten, sich in der Ge­mein­de nie­der­zu­las­sen. Der Orts­ge­mein­de­rat mach­te in der jüngs­ten Sit­zung mit ei­nem ein­stim­mi­gen Be­schluss den Weg frei für die Pla­nung und Aus­füh­rung des Be­bau­ungs­plans Feld­stra­ße. Den Auf­trag da­zu über­nimmt das In­ge­nieur­bü­ro ar­tec.

„Wenn der Be­bau­ungs­plan zü­gig durch die Gre­mi­en geht, könn­ten wir even­tu­ell im zwei­ten Halb­jahr 2020 mit der Er­schlie­ßung be­gin­nen, so­dass im ers­ten Halb­jahr 2021 mit dem Bau der ers­ten Häu­ser be­gon­nen wer­den kann“, be­rich­te­te Orts­bür­ger­meis­ter Eh­ren­fried Bas­ti­an. Nach­dem im Ge­biet „In der Sei­te“ al­le 13 Plät­ze ver­ge­ben wa­ren, la­gen be­reits wei­te­re An­fra­gen von Bau­her­ren vor, die ihr In­ter­es­se be­kun­de­ten. Burg­schwal­bach will da­mit die Ein­woh­ner­zahl zu­min­dest kon­stant hal­ten und den Bür­gern die Mög­lich­keit bie­ten, im Ort zu blei­ben oder sich hier neu an­zu­sie­deln.

Das Ge­biet grenzt an die be­ste­hen­de Feld­stra­ße an. Auf ei­ner Flä­che von rund 7000 Qua­drat­me­tern sol­len zehn bis zwölf Grund­stü­cke mit Grö­ßen von 500 bis 600 Qua­drat­me­tern aus­ge­wie­sen wer­den. Die Flä­chen sind in der Fort­schrei­bung des Flä­chen­nut­zungs­pla­nes der Orts­ge­mein­de Burg­schwal­bach als Wohn­bau­flä­che be­zie­hungs­wei­se Son­der­b­au­flä­che auf­ge­führt. Da für die­sen Be­reich ins­ge­samt ein all­ge­mei­nes Wohn­ge­biet fest­ge­setzt wer­den soll, muss der Flä­chen­nut­zungs­plan ent­spre­chend an­ge­passt wer­den.

Um die Bür­ger von Burg­schwal­bach nicht wei­ter fi­nan­zi­ell zu be­las­ten, sprach sich der Rat in der Sit­zung ge­schlos­sen da­für aus, die He­be­sät­ze der Re­al­steu­ern mit Grund­steu­er, Ge­wer­be­steu­er und Hun­de­steu­er für das Haus­halts­jahr 2020 bei­zu­be­hal­ten. Die Ver­wal­tung der Ver­bands­ge­mein­de Aar-Ein­rich be­nö­tig­te früh­zei­tig die ge­plan­ten He­be­sät­ze zur Vor­be­rei­tung der Haus­halts­sat­zung 2020.

„Wenn der Be­bau­ungs­plan zü­gig durch die Gre­mi­en geht, könn­ten wir even­tu­ell im zwei­ten Halb­jahr 2020 mit der Er­schlie­ßung des Ge­län­des be­gin­nen.“

Orts­bür­ger­meis­ter Eh­ren­fried Bas­ti­an zum mög­li­chen Zeit­plan

Bor­ken­kä­fer­be­fall macht dem Wald zu schaf­fen

 

Der mas­si­ve Bor­ken­kä­fer­be­fall macht auch dem Wald in Burg­schwal­bach zu schaf­fen. Ein Ver­kauf von Fich­ten ist der­zeit kaum mög­lich. 60 Fest­me­ter war­ten noch auf Ab­neh­mer. Da­durch ge­stal­ten sich die Ein­nah­men sehr schwie­rig, ge­naue Er­trä­ge durch die Holz­ern­te sind nicht kal­ku­lier­bar. Das be­rich­te­te Re­vier­förs­ter Vol­ker Mül­ler in der Rats­sit­zung. Im Forst­wirt­schafts­plan, Stand Ju­li die­ses Jah­res, wa­ren Er­trä­ge in Hö­he von 15 000 Eu­ro pro­gnos­ti­ziert, bei der der­zei­ti­gen La­ge kann der Ge­winn je­doch schnell in ein Mi­nus ab­rut­schen. Ziel ist es aber, den Burg­schwal­ba­cher Wald ge­winn­brin­gend auf­zu­ar­bei­ten. Der Wald­be­gang fin­det erst im Som­mer statt, da dann das Aus­maß der Schä­den durch den Bor­ken­kä­fer gut zu er­ken­nen ist. Der Forst­wirt­schafts­plan für 2020 sieht der­zeit ein Er­geb­nis mit ei­nem Mi­nus von 6426 Eu­ro vor. Der Ge­mein­de­rat stimm­te ge­schlos­sen für den Ent­wurf des Forst­wirt­schafts­plans 2020. up

 

 

 

Angrenzend an die Feldstraße und hinter der Straße „Zum Burgblick“ will die Gemeinde das neue Baugebiet ausweisen. Foto: Uli Pohl

 

 

Foto: Angrenzend an die Feldstraße und hinter der Straße „Zum Burgblick“ will die Gemeinde das neue Baugebiet ausweisen. Foto: Uli Pohl