Heimatverein Burgschwalbach e.V.

Märchenwald

Stefan Hoffmann

Hinter den Zäunen 19
65558 Burgschwalbach

Telefon (06430) 925830

E-Mail E-Mail:
Homepage: www.heimatverein-burgschwalbach.de

Die Gründung des „Heimatverein Burgschwalbach e. V.“ wurde 1962 vollzogen. Einige Personen hatten die Idee, für junge und kinderreiche Familien einen naturverbundenen Spielplatz zu schaffen. Dieses Vorhaben wurde mit Begeisterung von den Einwohnern angenommen, sodass der Verein bei der Gründung bereits 74 Mitglieder zählte. Viele freiwillige Helfer legten Rabatte und Wege an, errichteten lebensgroße Figuren und bauten selbstgefertigte Spielgeräte. Das Gelände in der Nähe des Sportplatzes wurde fortan als „Märchenwald“ benannt.

Über die Jahre wurden weitere Freizeitmöglichkeiten auf dem über 5000 m² großen Gelände geschaffen, welches ständig erhalten und weiterentwickelt wird. Neben den vielen ehrenamtlich geleisteten Arbeiten erfolgt die Finanzierung für die Ausstattung und Unterhaltung der Anlage ausschließlich aus Mitgliedsbeiträgen und Spenden. Über Spenden zur Erhaltung und der weiteren Ausstattung würden wir uns freuen.

Des weiteren übernimmt der Verein viele kulturelle, soziale und ökologische Aufgaben im dörflichen Leben. Weitere Aktivitäten sind seit einigen Jahren die Ausrichtung eines Flohmarktes oder Sommerfestes im Märchenwald, sowie die Teilnahme bei der Organisation, dem Aufbau und Ablauf des weit über die Grenzen hinaus bekannten "Märchenhaften Weihnachtsmarktes“. Auch wird jährlich eine eintägige Ausflugsfahrt unternommen.

Zur Zeit hat der Heimatverein zirka 200 Mitglieder.

 

[Bildergalerie]


Aktuelle Meldungen

Heimatverein e.V.: 55 Jahre alt und bis heute jung geblieben

(04.07.2017)

Fest Heimatverein feiert den Märchenwald

Von unserer Mitarbeiterin Anna Manz

Burgschwalbach. Seit 55 Jahren, bereits seit mehr als einem halben Jahrhundert hallt nun schon fröhliches Kinderlachen durch den Burgschwalbacher Märchenwald. Das Spielparadies ist längst nicht mehr aus der Ortsgemeinde fortzudenken und übt einen prägenden Einfluss auf die dörfliche Identität aus.

Grund für den Heimatverein, das Bestehen des Märchenwalds und des Vereins mit einem großen Fest zu feiern. Der Märchenwald war 1962 der Grund, warum sich engagierte Bürger aus dem Ort zusammenschlossen. Sie wollten dem Projekt eine Grundlage geben.

Die Kleinsten der Region dienen auch heute noch als Triebfeder, die die Vereinsmitglieder immer wieder aufs Neue dazu anspornt, neue Ideen zu entwickeln und die Spielgeräte in Schuss zu halten. Attraktionen wie das Hexenhaus mit Hänsel und Gretel, das Dornröschenschloss oder das große Schiff mit dem Namen „Heimat“ zeugen von der regen Bautätigkeit und Kreativität des Heimatvereins. Zwischen lebensgroßen Märchenfiguren, Schaukeln, Klettergerüsten, Karussells oder der Seilbahn toben die Kinder heute noch so ausgelassen wie vor 55 Jahren. „Als nächste große Anschaffung steht jetzt ein Holztellerbalanciergerüst an, das im Sommer aufgebaut wird“, informierte Stefan Hoffmann, seit März neuer Vorsitzender des Heimatvereins. Er und sein Stellvertreter Jörg Linkenbach befinden sich zum ersten Mal in einer Vorstandsposition und wurden mit der Organisation des großen Fests direkt „ins kalte Wasser geworfen“, so Hoffmann schmunzelnd.

Trotz des durchwachsenen Wetters war die Geburtstagsfeier im Rahmen eines umfangreichen Programmes mit rund 200 Gästen ein voller Erfolg. Auch Landrat Frank Puchtler stattete der Veranstaltung einen Besuch ab und sprach ein großes Lob an alle ehrenamtlichen Helfer aus, die stets um die Instandhaltung des Spielgeländes bemüht sind. Er empfand es als anerkennenswert, dass das über die Region hinaus bekannte Freizeitgelände schon seit 55 Jahren in einem guten Zustand zum Toben und Entdecken einlädt. Für Puchtler bedeutet der Märchenwald ein Stückchen Heimat und auch einen entscheidenden Standortfaktor für die Palmbachgemeinde: „Ich weiß sogar von Leuten, die als Kinder hier gespielt haben und sich später deswegen dazu entschlossen, in Burgschwalbach zu bauen.“

Der Landtagsabgeordnete Jörg Denninghoff konnte sich diesen Worten der Wertschätzung nur anschließen: „Ich finde es toll, dass sich der komplette Märchenwald aus einer Eigeninitiative heraus entwickelte und bis heute Bestand hat.“ Er selbst habe bereits im Alter von drei Jahren dort gespielt und besuche auch heute noch gern mit seinen Nichten und Neffen den großen Spielplatz. Vor allem die Ernennung eines neuen Vorstandes, die symbolisch als Übergabe des Projektes an die nächste Generation diene, begrüßte er sehr. „Es ist wirklich eine tolle Sache, eine tolle Tradition“, hob auch VG-Bürgermeister Volker Satony hervor. Das abwechslungsreiche Programm des Festaktes begann mit einem Waldgottesdienst zum Thema Märchen, an den sich die offizielle Begrüßung und eine Gesangsdarbietung der „Palmbachtaler“ anschlossen. Vor allem für die Kleinen gab es jede Menge Spannendes zu erleben und zu entdecken. Die Kinder-Cocktail-Bar, eine Tombola, Kinderschminken und eine Märchenerzählerin machten den Besuch für die Kinder zu einem besonderen Erlebnis. Auch eine Rallye, die Prämierung der schönsten Märchenkostüme sowie ein Auftritt der Kindertanzgruppe des TuS Burgschwalbach rundeten das Programm ab.

Darüber hinaus bestand die Möglichkeit, sich die Historie des Heimatvereins und Märchenwaldes in Wort und Bild anzuschauen. „Den Märchenwald kann man gut mit dem Kölner Dom vergleichen, einer ewigen Baustelle, die ständig ergänzt und gepflegt wird“, erklärte Stefan Hoffmann abschließend.

RZ Rhein-Lahn-Kreis (Ost) Diez vom Dienstag, 4. Juli 2017, Seite 19

 

Aktive Mitglieder und historische Informationen gesucht

Um auch für die Zukunft zum Wohl der Kinder stark aufgestellt zu sein, sucht der Heimatverein weitere, junge Mitglieder, die bei der Pflege und Instandhaltung der Spielgeräte helfen und Spaß an der Natur haben. Zur Vervollständigung der Märchenwaldhistorie freut sich der Vorstand außerdem über Bilder aus der Anfangszeit des Spielgeländes. Einsendungen dieser oder weiterer Informationen sind per E-Mail an vorstand@heimatverein-burgschwalbach.de möglich. amz

RZ Rhein-Lahn-Kreis (Ost) Diez vom Dienstag, 4. Juli 2017, Seite 19

 

 

Feiern den 55. Geburtstag des Märchenwaldes und Heimatvereins (von links): Landtagsabgeordneter Jörg Denninghoff, Landrat Frank Puchtler, VG-Bürgermeister Volker Satony, Ehrenfried Bastian (Ortsbürgermeister Burgschwalbach), Jörg Linkenbach (stellvertretender Vorsitzender Heimatverein), Stefan Hoffmann (Vorsitzender), Detlef Stechert (Beisitzer), Chantal Linkenbach (Schriftführerin), Bianca Linkenbach (Kassiererin) mit ihrer Stellvertreterin Simone Hoffmann, die weiteren Beisitzer Rolf Datow und Mariane Schneider sowie Mia Schuh (stellvertretende Schriftführerin). Foto: Anna Manz

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Heimatverein e.V.: Nächste Generation übernimmt Märchenwald

(25.06.2017)

Fest Ausflugsziel und Heimatverein bestehen seit 55 Jahren

Burgschwalbach. Die Idee zur Schaffung eines Waldspielplatzes war der Anlass zur Gründung des Heimatvereins im Jahr 1962. Hermann Bauer und Emil Spriestersbach waren die treibenden Kräfte. Schon im ersten Jahr zählte der Verein 74 Mitglieder. Mit viel Fantasie und Tatkraft legten die vielen freiwilligen Helfer Rabatte und Wege an, zwischen denen lebensgroße Figuren die schönsten deutschen Märchen darstellten.

Davon sind heute noch das Hexenhaus mit Hänsel und Gretel, das Dornröschenschloss und einiges andere zu finden. Am Sonntag, 2. Juli, feiert der Heimatverein das 55-jährige Bestehen des Vereins und des Märchenwalds mit einem großen Fest.

Im Laufe der Jahre wurden stets Erweiterungen vorgenommen. Es wurde keine Mühe gescheut, den Spielplatz um das Vielfache zu vergrößern und Spielgeräte zu erschaffen, die die Erlebnisfähigkeit und den Bewegungsdrang der Kinder nie ermüden lassen: Karussells, Schaukeln aller Art, Seilbahn, Klettergerüste, Rutschen, Spielhäuschen, Türme mit Verbindungsstegen, ein Palisaden-Fort, drei Schutzhütten, deren Benutzung kostenlos ist, für das Familienpicknick und als Hauptattraktion das Schiff „Heimat“. Ein Hinkucker, groß und stattlich, für eine ganze Seeräuber-Mannschaft. Wasser, Strom und Kanal wurden über die Jahre an den Märchenwald angebunden. Einzig eine WC-Anlage fehlt noch. Daran arbeitet der Heimatverein. Von je her ist der Besuch kostenlos. Es ist ein ungeschriebenes Gesetz dies auch für die Zukunft so zu halten.

Lebensgroße Märchenfiguren und Szenen aus den Geschichten verleiten die Erwachsenen auch zu einem Schmunzeln und vielleicht können sie sogar „ohne Buch“ mit den angebrachten Kurzfassungen die Märchen nacherzählen. Dazu warten überall Sitzgelegenheiten. In dem Eichen- und Kiefernwäldchen können Besucher verschiedene Vögel hören und sehen. Eichhörnchen, Rehe und Hasen kreuzen immer wieder das offene, 30 000 Quadratmeter große Park- und Spielgelände. Neben den Standardmodellen sind einige Spielgeräte von den Mitgliedern des Heimatvereins liebevoll selbst gebaut. Ständig kommen neue Kleinigkeiten dazu, damit die Kinder immer wieder Neues entdecken.

Zur Gewährleistung der Sicherheit werden die Spielgeräte ständig überprüft. 55 Jahre ist dieses Kleinod nun von den Mitgliedern des Heimatvereins gepflegt, erhalten, finanziert und gefördert worden. Nach einigen Schwierigkeiten, bedingt durch den Wandel der Zeit, ist es nun gelungen die nächsten Generationen für den Erhalt des Märchenwaldes zu begeistern. Somit wurde der Grundstein für die nächsten 55 Jahre gelegt.

RZ Rhein-Lahn-Kreis (Ost) Diez vom Mittwoch, 21. Juni 2017, Seite 16

 

Hänsel und Gretel, die Hexe und das Hexenhaus sind seit 55 Jahren Begleiter der Gäste im Märchenwald. Der Geburtstag wird am 2. Juli groß gefeiert. Foto: Pohl

 

Das Programm zum Festtag „55 Jahre Heimatverein – 55 Jahre Märchenwald

Zum Fest am Sonntag, 2. Juli, sind alle Besucher aus nah und fern eingeladen. Das Programm: 10 Uhr: Waldgottesdienst; 11 Uhr: Begrüßung durch den Vorsitzenden Stefan Hoffmann, Landrat Frank Puchtler und MdL Jörg Denninghoff; 11.30 Uhr: Gesangsbeitrag der Palmbachtaler. Im Anschluss Mittagstisch sowie Kaffee und Kuchen. 12 Uhr: Eröffnung der Kinder-Cocktail-Bar und einer Tombola an der Hütte 2 mit Bühne. 13.30 Uhr: Märchenerzählerin auf der Bühne; 14.30 Uhr: Tanz der Kindertanzgruppe der TuS-Burgschwalbach; ab 14 Uhr: Kinderschminken neben der Cocktail-Bar. Um 16 Uhr folgt die Prämierung der Märchen-Kostüme, ein Wettbewerb, zu dem alle Kinder zum Mitmachen aufgerufen sind. Weiter gibt es eine Fotobox zu 55 Jahre Heimatverein und eine Märchenwaldrallye. red

RZ Rhein-Lahn-Kreis (Ost) Diez vom Mittwoch, 21. Juni 2017, Seite 16

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Heimatverein e. V.: Heimatverein sagt Helfern "Danke"

(31.12.2016)

Bilanz Märchenwald ist Aushängeschild für Ort

Von unserem Redakteur Uli Pohl

Burgschwalbach. Ein ereignisreiches Jahr liegt hinter dem Heimatverein Burgschwalbach. Ein Jahr, das sicher in die Geschichte des Vereins eingehen wird. Dass es so erfolgreich verlaufen ist, ist nicht nur den aktiven Mitgliedern zu verdanken, sondern auch allen Helfern und Spendern, die dazu beigetragen haben, dass der Märchenwald ein Freizeitangebot bieten konnte, das in der Region seinesgleichen sucht.

Der Höhepunkt war das Sommerfest mit Kunstausstellung im Märchenwald, das im Juni rund 1000 Besucher anlockte. Kurz zuvor erfolgte in einer beispiellosen Gemeinschaftsaktion das Verlegen des Erdkabels, das die Stromversorgung des Märchenwalds künftig sicherstellt. Dafür zogen im wahrsten Sinne des Wortes viele Helfer an einem Strang. Zu den weiteren Aktivitäten zählt die Jahreshauptversammlung, bei der eine Neufassung der Satzung durch die Mitglieder angenommen wurde, um den Eintrag ins Vereinsregister zu erreichen. Die erfolgte im Mai. Fertiggestellt wurde die Internetseite des Heimatvereins. Unter www.heimatverein-burgschwalbach.de findet sich alles Wissenswerte über den Heimatverein und den Märchenwald. Dort können beispielsweise Reservierungen für die Hütten vorgenommen werden. Weitere Aktivitäten waren die Osternestsuche – Ausrichter ist der Freundeskreis der Kinder Burgschwalbach –, das Bestricken von ausgesuchten Bäumen und Pfosten einzelner Hütten sowie die Umgestaltung einer Hütte, um sie für Veranstaltungen nutzen zu können. Abschließend führte der Ausflug des Vereins in den Vogelsbergkreis.

Leider verzeichnete der Vorstand wieder Delikte, die bei den ehrenamtlich tätigen Mitgliedern auf Unverständnis stießen und für Zorn sorgten. So suchten Einbrecher eine Hütte heim und stahlen Maschinen im Wert von mehr als 2000 Euro. Wenige Tage zuvor hatten Unbekannte versucht, die Spendendose am Eingang des Märchenwalds aufzubrechen – zum Glück ohne Erfolg. Für den Heimatverein bedeutete gerade der Einbruch einen großen finanziellen Verlust, waren die Maschinen doch erst kurz zuvor angeschafft worden. „Der Märchenwald wird einzig und allein durch Spenden, Eigenleistung der Mitglieder und freiwillige Helfer finanziert. Da tut so ein Einbruch sehr weh“, teilt der Vorstand zum Jahresende mit. Deshalb bedankt er sich ausdrücklich bei allen, die mit kleineren und großen Geldspenden den Erhalt und Neuanschaffungen für das beliebte Ausflugsziel erleichtern. So überraschte den Verein im Juni ein anonymer Spender mit einer Spende von 800 Euro, die für die Anschaffung neuer Maschinen verwendet werden. Eine weitere Unterstützung in Höhe von 500 Euro stellte Klaus-Dieter Theile, Geschäftsführer der Fachklinik in Katzenelnbogen, für ein neues Spielgerät zur Verfügung. Nur zwei von vielen kleinen und großen Spenden, ohne die der Märchenwald nicht fortgeführt werden kann.

Seit 1962 ist das Freizeitangebot ein Aushängeschild für Burgschwalbach, ein Anziehungspunkt für Familien, Geburtstagsfeiern und andere Veranstaltungen. Und das alles ohne Eintritt.

RZ Rhein-Lahn-Kreis (Ost) Diez vom Samstag, 31. Dezember 2016, Seite 14 (0

 

 

Fast schon mystisch schlummert der Märchenwald im Dornröschenschlaf. Im Frühjahr wird er wieder zum Leben erweckt. Foto: Uli Pohl

 

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Heimatverein: Viele Besucher belohnen den Mut zu feiern

(27.06.2016)

Märchenwald Heimatverein machte sich die Entscheidung zugunsten des Sommerfests nach dem Unwetter nicht leicht. Von unserer Redakteurin Katrin Maue-Klaeser

Burgschwalbach. Die Besucher des Sommerfests im Märchenwald bewiesen den Ehrenamtlern des Burgschwalbacher Heimatvereins, wie richtig ihre Entscheidung gewesen war, die Feier nicht abzusagen – trotz des verheerenden Unwetters am Freitagmittag. Binnen weniger Minuten machten Hagelkörner, größer als Tischtennisbälle, viele Vorbereitungsarbeiten am Märchenwald zunichte.

Vier von sieben Mitgliedern des erweiterten Vorstands hatten sich nach Besichtigung des verwüsteten Geländes und längerer Diskussion dafür ausgesprochen, das Fest wie angekündigt stattfinden zu lassen – und das Wetter am gestrigen Sonntag sowie die Scharen begeisterter Familien gaben ihnen recht. Nur noch wenige Spuren zeigten das Ausmaß der Schäden: Ringsum war der Waldboden bedeckt mit abgerissenen Blättern und Zweigen wie mit einem grünen Teppich, während die Wege und Flächen des Märchenwald-Areals frei gefegt waren – auch, um Stolpergefahren zu vermeiden. An manchen Stellen war der Boden noch recht aufgeweicht, während Sascha Stechert, Sohn des Vereinsvorsitzenden Detlef Stechert, den Eingang mit einer Fuhre Splitt und viel Handarbeit wieder befestigt hatte. „Wir sind froh, dass die Zeltplane, die wir für den Gottesdienst schon aufgespannt hatten, keinen Schaden genommen hat“, seufzt Zweite Vorsitzende Ute Lang, an deren Haus Dach und Rollläden beschädigt wurden.

Die Zufahrt und das gesamte Gelände waren so perfekt hergerichtet, dass man meinen konnte, sie wären vom Unwetter verschont geblieben. Viele fleißige Helfer aus dem Verein und dem ganzen Ort hatten mit angepackt, um das tolle Familienfest auf diese Weise zu ermöglichen, dafür dankte Stechert in seiner Begrüßung. Das Shamrock-Duo sorgte im Anschluss für stimmungsvolle Klänge, während sich mancher Besucher schon zum Mittagessen niederließ und andere in Ruhe die vielen kindgerechten Angebote erkundeten.

Mit einem Gottesdienst hatte das Sommerfest begonnen, sogar eine Glocke wurde dazu geläutet, um die Gläubigen unter dem Zeltdach zusammenzurufen. Prädikantin Birgit Zöller aus dem Dekanat Idstein hatte keine ganz einfache Anreise, um den Gottesdienst zu leiten, war doch die B 8 gesperrt, sodass sie rund 16 Kilometer Umweg fahren musste. Mit klarer Stimme und großem Nachdruck rief sie in ihrer Predigt auf, sich dem Nächsten zuzuwenden, gerade wenn er fremd ist, und ein wenig von Gottes Geduld, Güte, Liebe und Heiterkeit anzunehmen. Begleitet wurde der Gottesdienst von dem jungen Zollhäuser Konstantin Gerber am Klavier.

Von den Alpakas, die frisch geschoren recht lustig anzusehen waren in ihrem Gehege am Eingang zum Märchenwald, über Stände mit schönen handgemachten Dingen aus Wolle und Holz oder Gemälden und der Möglichkeit, selbst zu filzen oder zu malen reichte das Spektrum bis zu saftigen Würstchen und krossen Pommes frites und einem köstlichen Kuchenbüfett. Die größte Begeisterung – und das sollte die Mitglieder des Heimatvereins, die einschließlich des Unwetters in jüngerer Zeit mit mehreren mutigen Investitionen wie der Verlegung einer Stromleitung einerseits und Rückschlägen wie dem Einbruch vor wenigen Tagen andererseits mit manchen Sorgen zu kämpfen hatten, darin bestärken, in ihrem Engagement nicht nachzulassen – fand aber vor allem bei den jungen Besuchern der Märchenwald selbst.

Ziegen und Schafe und vor allem die niedlichen exotischen Tierbabys – Alpakas und Kängurus – faszinierten die Erwachsenen genau wie die Kinder. Mit Exemplaren aus dem heimischen Wald erregte die Erlebnisschule Wald & Wild der Kreisgruppe Rhein-Lahn im Landesjagdverband die Aufmerksamkeit der Besucher.

Und wem das Flitzen von einer Attraktion zur nächsten, das Klettern und Spielen nicht genügte, der konnte sich bei Tennis und Korbball sowie bei der Märchenwaldrallye austoben. Und dann nahm der Märchenerzähler die Kinder mit auf eine Fantasiereise.

Ob an der Hand von Mama oder Papa oder mutig auf eigene Faust erkundeten sie das Gelände mit den zahlreichen Spiel- und Klettermöglichkeiten, Rutschen, Schaukeln und Tarzanbahn – und nicht zuletzt mit dem, was die Natur an Erlebniswert bietet. Die abgerissenen Blätter und Zweige am Wegesrand erregten gerade bei den Jüngeren ähnlich viel Aufmerksamkeit wie Zapfen oder Steine, die sie auf dem Boden fanden und begeistert sammelten.

RZ Rhein-Lahn-Kreis (Ost) Diez vom Montag, 27. Juni 2016, Seite 21

Die Alpakas schauten ebenso neugierig zurück wie die Menschen hinein (von oben links im Uhrzeigersinn). VG-Bürgermeister Volker Satony warf beim Filzen einen neugierigen Blick über die Schulter. Das Shamrock-Duo sorgte für Musik, während Rolf Datow letzte Arbeiten erledigte. Auf dem Holzkastell gibt's zum Snack eine gute Aussicht. Fotos: Katrin Maue-Klaeser

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Heimatverein: Die Heinzelmännchen im Märchenwald

(15.06.2016)

Burgschwalbach. 

Der Märchenwald von Burgschwalbach ist ein überregionales Ziel für Eltern und ihre Kleinkinder. Klar ist, dass hinter dieser Idylle jede Menge Arbeit steckt. Die wird seit 1962 vom Heimatverein ehrenamtlich geleistet. Das über 20 000 Quadratmeter große Areal wird von den Mitgliedern des Vereins betreut. Der Eintritt in die märchenhafte Spiel- und Waldlandschaft ist seit jeher frei. Unlängst konnte der Verein auf administrativer Ebene einen Erfolg verzeichnen und den schon lange angestrebten Eintrag ins Vereinsregister erzielen. Dazu waren im Vorlauf eine Neufassung der Satzung und die Annahme dieser durch die Mitglieder nötig.

Doch auch auf aktiver Ebene bewegt sich einiges. So waren die Kräfte der fleißigen Heinzelmännchen des Heimatvereins kürzlich wieder gefordert. Es galt, ein massives Stromkabel zur Stromversorgung der Hütten, über das Sportgelände am Stellweg in den Märchenwald zu verlegen. Kurzerhand erklärten auch einige Flüchtlinge, die aktuell in Burgschwalbach leben, ihre Bereitschaft zur Unterstützung.

Mit vereinten Kräften von Jung und Alt konnte das 370 Meter lange Kabel in relativ kurzer Zeit verlegt und die Gräben wieder gefüllt werden. „Mit dieser Energieversorgung ist jetzt ein Einsatz von Maschinen für neue Spielgeräte und Reparaturen möglich“, erklärte Ute Lang, Zweite Vorsitzende des Heimatvereins Burgschwalbach. Dennoch sucht der Verein weiterhin engagierte Helfer. „Es gab immer wieder Personen unterschiedlicher Altersklassen, die sich für den Märchenwald engagiert haben. Damit es auch weiterhin ein überregional bekanntes Ausflugsziel bleibt, freuen sich die Mitglieder des Heimatvereins, wenn sich auch künftig Bürgerinnen und Bürger aller Altersklassen und jedweder Herkunft ehrenamtlich einbringen“, hofft Ute Lang, Verstärkung in der Bevölkerung zu finden. Am 26. Juni sind die Mitglieder des Heimatvereins wieder aktiv. Dann steht das Sommerfest im Märchenwald an unter dem Motto „Kunst im Märchenwald“. Zum Abschluss verwies Ute Lang auf die neue Webseite des Vereins (www.heimatverein-burgschwalbach.de), wo nun auch Hütten-Reservierungen über das World Wide Web vorgenommen werden können.

(ckb)

Zahlreiche Mitglieder aller Altersklassen waren für den Heimatverein aktiv, um die Stromversorgung im Märchenwald zu optimieren

nnp vom 15.06.2016

 

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Heimatverein: Kängurubabys kommen zum Sommerfest nach Burgschwalbach

(10.06.2016)

Burgschwalbach. Nach dem Einbruch im Märchenwald ist der Heimatverein umso mehr auf die Spenden und Einnahmen aus dem Sommerfest am Sonntag, 26. Juni, angewiesen. Biga Kruse von der Klingelbacher Mühle und ihre drei kleinen Kängurus Lily (dunkelroter Beutel, sieben Monate alt), Boomer (blauer Beutel, sieben Monate alt) und Guru (acht Monate) hat jetzt für das Sommerfest zugesagt und sorgt sicher für einen Anziehungspunkt während des Fests. Das steht unter dem Motto „Kunst im Märchenwald“. Geplant ist eine Tagesveranstaltung bis in den Abend hinein mit Künstlern auf, vor und neben der Märchenwaldbühne. Tierische Gesellschaft erhalten die drei Kängurubabys von den Lamas und Alpakas aus Mudershausen. Das Sommerfest beginnt mit einem Gottesdienst für alle Besucher um 11 Uhr. Über den Tag präsentieren Hobbykünstler aus der Region auf dem Märchenwaldgelände ihre handgearbeiteten Unikate und bieten sie zum Verkauf an. Musikalisch ergänzt das Shamrock Duo mit musikalischen Märchen das Programm. up

RZ Rhein-Lahn-Kreis (Ost) Diez vom Freitag, 10. Juni 2016, Seite 21

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Heimatverein: Einbrecher wüten im Märchenwald

(10.06.2016)

Polizei Vorstand des Heimatvereins ist entsetzt. Von unserer Redakteurin Katrin Maue-Klaeser

Burgschwalbach. Deprimiert und wütend sind Detlef Stechert und Ute Lang, die Vorsitzenden des Heimatvereins Burgschwalbach: In der Nacht auf Donnerstag haben Einbrecher Hütte 1 auf dem Märchenwald-Gelände aufgebrochen und Maschinen im Wert von mehr als 2000 Euro gestohlen. Die Geräte lagerten dort, weil die Ehrenamtler bereits das Sommerfest im Märchenwald vorbereiten und dazu mit größeren Umbauarbeiten beschäftigt sind (wir berichteten). Noch am Mittwochabend hatte das Team bis in die Dämmerung gearbeitet, berichtet Stechert. Er hofft, dass die zahlreichen Spuren, die die Täter hinterlassen haben, die Polizei auf deren Fährte führen.

„Die Täter haben das Schloss mit einem Bolzenschneider oder ähnlich schwerem Gerät aufgeschnitten. Das Diebesgut wurde mit einem Auto abtranportiert“, berichtet ein Polizeibeamter, der die Ermittlungen aufgenommen hat. Er bittet um Hinweise von Zeugen, die sich am späteren Abend oder am frühen Morgen in der Nähe des Märchenwalds aufhielten und Verdächtige beobachteten. Die Polizei in Diez ist telefonisch unter 06432/6010 zu erreichen. Am Mittwochabend wurden im Märchenwald noch zwei Männer gesehen, die sich zum Ende des Arbeitseinsatzes noch dort aufhielten.

„Das ruiniert uns, wir sind finanziell am Ende“, redet Stechert Klartext. Nachdem der Verein, der das Gelände ehrenamtlich gestaltet und nur mit Spendengeldern in Schuss hält, gerade erst in die Stromversorgung investiert hat, sind die Reserven nun aufgebraucht. Der Bau eines zusätzlichen Spielplatzes für Kleinkinder, mit dem der Verein eben begonnen hat, „ist erst mal gestrichen“, äußert sich Stechert zutiefst enttäuscht. Ute Lang ist den Tränen nah. Dass die Geräte für Schreinerarbeiten, die der Verein erst angeschafft hatte, um mit dem neuen Stromanschluss Geräte bauen, reparieren und verschönern zu können, aus der verschlossenen Hütte gestohlen wurden, macht der Zweiten Vorsitzenden des Heimatvereins schwer zu schaffen.

Vor einigen Tagen erst hatten bereits Unbekannte versucht, die Spendendosen im Wald aufzubrechen – diese hielten aber Stand. „Die Dosen werden ohnehin zweimal wöchentlich geleert, und nach dem schlechten Wetter in den vergangenen Wochen war da nicht viel drin“, sagt sie. Den Einbruch empfindet sie als unfair: „Wir stellen diesen Ausflugsort kostenlos zur Verfügung, stecken viel Zeit hinein und kümmern uns um das Gelände.“

Detlef Stechert nahm die Polizeibeamten aus Diez auf dem Gelände in Empfang und machte die Beamten auf die Spuren aufmerksam, die seit dem Vorabend hinzugekommen waren, als er und andere Vereinsmitglieder noch auf dem Gelände gearbeitet hatten. Neben dem Unverständnis für den Diebstahl und den Versuch, die Spendenboxen aufzubrechen, macht er sich als Vorsitzender massive Sorgen um die Zukunft des Vereins und damit des beliebten Ausflugsziels.

„Wir sind auf Spenden angewiesen, um den Märchenwald erhalten zu können. Doch sowohl in den Dosen, die auf dem Gelände aufgestellt sind als auch auf dem Spendenkonto geht kaum noch etwas ein“, stellt er seit einige Zeit fest. Dabei kommen Familien aus weitem Umfeld, die Gästezahlen steigen stetig. Nach den jüngsten Investitionen in die Attraktivität des Geländes ist der Verein nun noch dringlicher auf finanzielle Unterstützung angewiesen, betont Detlef Stechert abschließend.

Das Spendenkonto für die Erhaltung des Märchenwalds führt der Heimatverein Burgschwalbach bei der Naspa Hahnstätten, Iban DE36 5105 0015 0930 0567 67.

RZ Rhein-Lahn-Kreis (Ost) Diez vom Freitag, 10. Juni 2016, Seite 21

Heimatverein: Die Saison im Märchenwald kann beginnen

(23.02.2016)

Versammlung Heimatverein zieht Bilanz und ehrt treue Mitglieder – Zahlreiche Arbeiten erledigt

Burgschwalbach. In der Mitgliederversammlung des Heimatvereins in Burgschwalbach blickte der Vorsitzende Detlef Stechert auf ein erfolgreiches Jahr 2015 zurück. Der Heimatverein als Pfleger und Unterhalter des Märchenwaldes habe sich sehr ins Zeug gelegt. Die Arbeiten waren umfangreich, die Renovierung des Schiffes ist abgeschlossen. Ebenso sind die Arbeiten an der Seilbahn, dem Fort und an dem Wippbalken beendet.

Somit sei der Märchenwald in einwandfreiem Zustand, und die Saison kann beginnen. Auch hat sich der Verein der Fußgängerbrücke in der Au angenommen. Aktiv waren die Mitglieder auch am Weihnachtsmarkt. Geselligkeit wurde beim Ausflug zu Rhein in Flammen großgeschrieben. Seit Januar kann die Internetseite des Heimatvereins unter www.heimatverein-burgschwalbach.de eingesehen werden. Da die Kassiererin Yvonne Kahl erkrankt war, übernahm Detlef Stechert die Aufgabe, über den Kassenstand zu berichten. Die Kassenführung wurde von den Prüfern Peter Gethmann und Bärbel Völker als korrekt bestätigt, sodass der Kasse und dem Vorstand Entlastung erteilt wurde. Ein wichtiger Tagesordnungspunkt war die Satzung von 1963 mit letzter Änderung im Jahre 2000. Sie wurde neu verfasst, damit sie der Rechtsform als eingetragener Verein entspricht. Die Verabschiedung zur Neufassung der Satzung und Antrag auf Aufnahme im Vereinsregister beim Amtsgericht zur Erreichung der Rechtsform als eingetragener Verein wurde von den Mitgliedern einstimmig beschlossen. Detlef Stechert übernahm die Aufgabe, die Ehrung von Jubilaren vorzunehmen. Für 50 Jahre im Verein wurde Udo Ludwig geehrt. Karl-Heinz Ott der ebenfalls 50 Jahre dem Verein treu war, konnte nicht anwesend sein. Für 25 Jahre Mitgliedschaft im Heimatverein Burgschwalbach wurden Helga Weber, Udo Schön, Stefan Schön, Konrad Milczewski, Roswitha Rohr und Bernd Spriestersbach geehrt. Nicht anwesend waren die Jubilare Heidi Schnee, Pascal Demarè, Christian Ohlemacher, Helga Diels und Wolfgang Gros.

Die Aktivitäten für 2016 sind bereits geplant. Auftakt ist die Osternestsuche mit dem Freundeskreis der Kinder am Ostermontag, 28. März. Ein Sommerfest soll es am Sonntag, 26. Juni, im Märchenwald geben. Ein Ausflug führt am Samstag, 17. September, nach Lauterbach mit Besuch einer alten Hutfabrik. sgb

RZ Rhein-Lahn-Kreis (Ost) Diez vom Dienstag, 23. Februar 2016, Seite 14

 

Das Spielschiff mit dem schönen Namen Heimat musste grundlegend restauriert werden. Die Arbeiten sind abgeschlossen. Das Schiff kann mit Beginn der Saison wieder genutzt werden. Die erste Veranstaltung ist das Ostereiersuchen am Ostermontag, 28. März. Anmeldungen dazu bitte bis zum 21. März unter Telefon 06430/929 842 oder per E-Mail an freundeskreisderkinder@gmail.com

 

Ehrung von Jubilaren (von links): Detlef Stechert, Udo Ludwig, Konrad Milczewski, Stefan Schön, Helga Weber, Udo Schön, Roswitha Rohr und Bernd Spriestersbach. Foto: Sigrid Baumann

 

RZ Rhein-Lahn-Kreis (Ost) Diez vom Dienstag, 23. Februar 2016, Seite 14

Foto zu Meldung: Heimatverein: Die Saison im Märchenwald kann beginnen

Heimatverein: Märchenhafter Ausflug der Donnerstagsfrauen

(06.12.2015)

Niederneisen. Wenn die Donnerstagsfrauen aus der TuS Niederneisen zu ihren Ausflug aufbrechen, sorgen sie mit ihrer imposanten Verkleidung alle Jahre wieder für Aufsehen. In diesem Jahr lautete das Motto „Märchen“. Und wie konnte es anders sein, war der Märchenwald in Burgschwalbach Ausgangspunkt der Tour. Dort trafen sich sechs Zwerge, Schneewittchen, Rapunzel, Aschenputtel, Rotkäppchen und Co. zu Kaffee und Kuchen. Die im Märchenwald spielenden Kinder machten große Augen, als dort die „lebenden Märchenfiguren“ zu sehen waren. Vom Märchenwald führte die Tour zu Fuß querfeldein weiter nach Kaltenholzhausen auf die Motocrossbahn des MSC, wo der Abschluss mit Sketchen, passend zu den jeweiligen Märchen, und einer gemütlichen Runde am Lagerfeuer gefeiert wurde. up

 

Rh.-Lahn-Ztg. Diez vom Freitag, 11. September 2015, Seite 21

 

(Weitere Fotos sind unter der Bildgalerie zu finden)

 

Foto zu Meldung: Heimatverein: Märchenhafter Ausflug der Donnerstagsfrauen

Heimatverein: Osterhase hoppelt durch den Märchenwald

(07.04.2015)

Freizeit Heimatverein und Freunde der Kinder Burgschwalbachs bereiten Familien einen schönen Tag. Von unserer Mitarbeiterin Wilma Rücker

Burgschwalbach. Es war eine rundum gelungene Einstimmung in die neue Märchenwaldsaison. Zwei Vereine bemühten sich am gestrigen Ostermontag um die Eröffnung und Würdigung des beliebten Ausflugsziels für Kinder, Eltern, Großeltern und Junggebliebene.

Der Heimatverein Burgschwalbach, dessen rührige Mitglieder sich stets für Neuerungen, Sanierungen und Attraktionen im märchenhaften Areal einsetzen, begann mit einem feierlichen Gottesdienst, den Pfarrer Stefan Fischbach gut gelaunt und schwungvoll wie immer zelebrierte. Peter Kasimir, ein engagierter Heimatfreund, hatte dem geschätzten Pfarrer eigens eine Kanzel gebaut, und so konnte stilecht ein wunderbarer Ostergottesdienst gefeiert werden, den der Oberneiser Posaunenchor begleitete. „Was wäre Ostern ohne Ostereier, und seit wann gibt es sie?“ Diese Frage beantwortete sich der Pfarrer selbst, „Denn Ostereier gibt es seit dem frühen Mittelalter. Allerdings in Form von steuerlichen Abgaben an den jeweiligen Landesherrn.“ Heute sind Ostereier ein eher fröhliches Symbol des Osterfestes. Bunt gefärbt, auch aus Schokolade oder Marzipan, sind sie ein kulinarisches Muss auf dem Ostertisch.

Deshalb hatte auch der Freundeskreis der Kinder von Burgschwalbach sich wieder die Mühe gemacht und für 200 Kinder aus der näheren Region Osternestchen zusammengestellt und auf dem Langohrpfad im Märchenwald gut versteckt. Zwei Zicklein und ein echter Osterhase waren das Highlight für die jüngsten Besucher. Nachdem die Ostereiersuche beendet war, begann der Spaß mit der Seilbahn, die seit vergangenem Jahr eine beliebte Anlaufstelle im Burgschwalbacher Wald ist. Der Freundeskreis der Kinder Burgschwalbachs bot Kaffee, Kuchen und Herzhaftes an, und die Initiatoren des Heimatvereins strahlten um die Wette, denn die Besucher kamen, darunter auch Landrat Frank Puchtler, trotz der noch herrschenden Kälte in großer Anzahl in das beliebte Naherholungsziel am Palmbach.

 

Rh.-Lahn-Ztg. Diez vom Dienstag, 7. April 2015, Seite 26

 

Heimatverein: Märchenwald steht vor neuer Saison

(02.04.2015)

Freizeit Offizielle Eröffnung am Ostermontag mit vielen Gästen und dem beliebten Ostereiersuchen

Von unserem Redaktionsleiter Hans Georg Egenolf

Burgschwalbach. Burgschwalbach. Seit mehr als 50 Jahren ist der Märchenwald in Burgschwalbach eine Erfolgsgeschichte, an dessen nächsten Kapiteln viele fleißige Hände mitschreiben. Auch jetzt wieder werkeln Detlef Stechert und seine Mitstreiter des Heimatvereins mit Hochdruck, damit sich das beliebte Ausflugsziel bei der offiziellen Eröffnung am Ostermontag von seiner Schokoladenseite präsentiert.

Dafür werden die Mitglieder des Freundeskreises der Kinder von Burgschwalbach auch buchstäblich sorgen. Sie haben vor vielen Jahren die schöne Tradition der Osternestsuche aufgegriffen. Dieser Brauch wird auch in diesem Jahr fortgesetzt. Am Ostermontag, 6. April, darf der Nachwuchs ab 14 Uhr den Märchenwald nach Süßigkeiten durchstöbern.

Bereits zuvor – um 13 Uhr – beginnt ein Freiluftgottesdienst, der für den Heimatverein den Auftakt der Saison 2015 markiert. Der Posaunenchor Oberneisen wird seinen musikalischen Beitrag leisten, die Schar der offiziellen Gäste wird von Landrat Frank Puchtler angeführt, dem die Freizeitanlage als Bub von der Aar natürlich sehr vertraut sein dürfte. Für den Gottesdienst hat Peter Kasimir eigens eine kleine Kanzel gezimmert. Wie Stechert gehört er zu den Aktivposten des Heimatvereins und verbringt unzählige Stunden damit, die weitläufige Spiel- und Freizeitanlage in Schuss zu halten.

Das ist nicht einfach, zumal sich der Heimatverein immer wieder mit Zerstörungswut und Diebstählen konfrontiert sieht. Erst in der vergangenen Woche ist wieder einmal eine der Hütten aufgebrochen worden. Gestohlen wurde nichts, der Schaden aber muss behoben, ein neues Schloss eingesetzt werden. Das geht ins Geld, zumal der Verein die Anlage ausschließlich aus Beiträgen und Spenden finanzieren muss. Eintritt wird nicht erhoben, das ist ein wesentliches Merkmal dieses Vorzeigeprojekts in einer Zeit, da sich manche Familie ein teures Freizeitvergnügen im Schwimmbad, Kino oder auch in kommerziellen Freizeitparks einfach nicht leisten kann.

Dem Vandalismus soll vorgebeugt werden. Laut Detlef Stechert ist geplant, eine Überwachungsanlage mit mehreren Kameras in den Bäumen des Märchenwalds zu installieren. So sollen die Spielgeräte, die nach dem langen Winter allesamt aufgemöbelt worden sind, auch künftig ohne Beschädigungen zum entspannten und erholsamen Spaß in der herrlichen Natur des Burgschwalbacher Waldes einladen. Dazu soll ab Ostern auch eine Toilettenanlage beitragen, die es bislang im Märchenwald noch nicht gab. Die Firma Manfred Schuhmacher aus der Palmbachgemeinde macht's möglich.

Der Märchenwald steht jedem jederzeit offen. Für Feierlichkeiten und Kinderfeste können einzelne Hütten im Märchenwald gebucht werden, die grundsätzlich kostenlos zur Verfügung stehen. Dennoch sind die Vereinsmitglieder froh über jede Spende, die für die Instandhaltung und Erneuerung der Geräte verwendet werden kann.

Rh.-Lahn-Ztg. Diez vom Donnerstag, 2. April 2015, Seite 17

 

Im Dauereinsatz für den Märchenwald: Detlef Stechert und Peter Kasimir (rechts) verbringen viele Stunden in der Burgschwalbacher Freizeitanlage, um Spielgeräte und die Hütten instand zu halten. Hier entsteht gerade eine Behelfskanzel für den Gottesdienst am Ostermontag.

Foto: Hans Georg Egenolf

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Heimatverein: Der Märchenwald ist dank guter Vereinsarbeit im Aufwind

(23.02.2015)

Jahreshauptversammlung Detlef Stechert ist neuer Vorsitzender des Heimatvereins

Von unserer Mitarbeiterin Sigrid Baumann

Burgschwalbach. Weit über die Grenzen hinaus ist der Märchenwald in Burgschwalbach bekannt und beliebt. Vor zwei Jahren stand das beliebte Ausflugsziel noch kurz vor dem Aus, denn es fand sich zunächst kein neuer Vorstand für den Heimatverein. Anders war es auf der jetzigen Jahreshauptversammlung, zu der die Vorsitzende Stefanie Zobel die Anwesenden begrüßte. Dieses Mal ging alles ruck, zuck: Zum neuen Vorsitzenden wurde Detlef Stechert gewählt. Seine Vertreterin ist Ute Fischer. Das Amt des Schriftführers übernimmt Karl Dieter Scherer, und zur Kassiererin wurde Yvonne Kahl gewählt. Beisitzer sind Peter Kasimir, der zugleich der technische Leiter des Märchenwaldes ist, sowie Rolf Datow, Horst Bauer und Marianne Schneider.

Detlef Stechert dankte dem scheidenden Vorstand für die geleistete Arbeit. Die Vereinsführung habe sich mutig in die ihr gestellte Aufgabe gestürzt. Seine Anerkennung galt vor allem Stefanie Zobel, dem Zweiten Vorsitzenden Manfred Peters, Kassiererin Ulrike Gapp und Schriftführer Harry Rollig.

Die Besucherzahlen des Märchenwaldes sind sehr ansprechend. An manchen Tagen haben bis zu 100 Gäste die Freizeitmöglichkeiten genossen. Auch Spenden sind gut geflossen, davon lebt der Märchenwald. Detlef Stechert dankte allen Helfern, allen voran Peter Kasimir, für die geleistete Arbeit im Märchenwald. Auch am Weihnachtsmarkt hatte der Heimatverein aktiv teilgenommen. Besonders die „vier Geister im Märchenwald“ waren aktiv, als die Seilbahn erneuert wurde, das Sonnensegel neu installiert und viele Holzteile neu gestrichen wurden. Die Hauptaufgabe im Frühjahr ist es, das Schiff zu sanieren – besonders den Bug und den tragenden Unterbau.

Es ist geplant, für ein Jahr eine Toilettenanlage aufstellen zu lassen. Die Betreuung übernimmt die aufstellende Firma. Weiterhin ist jede Hilfe seitens der 186 Mitglieder gefragt. Auch das Gesellige kommt nicht zu kurz. Bei Interesse der Mitglieder ist eine Tagesfahrt nach Spay am Rhein zur Veranstaltung „Rhein in Flammen“ am 8. August geplant.

 

Rh.-Lahn-Ztg. Diez vom Montag, 23. Februar 2015, Seite 24

 

Der neue Vorstand des Heimatvereins (hinten von links): Detlef Stechert, Peter Kasimir, Marianne Schneider, Karl Dieter Scherer und Horst Bauer, davor Yvonne Kahl und Ute Fischer. Foto: Sigrid Baumann

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Heimatverein: Seilbahn gibt dem Märchenwald neuen Schwung

(09.09.2014)

Freizeitgelände Gruppe um Detlef Stechert war fleißig – Dank gilt auch Sponsoren. Von unserer Mitarbeiterin Wilma Rücker

Burgschwalbach. Im 52. Jahr seines Bestehens erfährt der weit über die Region hinaus bekannte Märchenwald in Burgschwalbach einen neuen Beliebtheitsgrad. Das liegt nicht nur daran, dass dort Hänsel und Gretel gemeinsam mit der Hexe die vielen Besucher begrüßen, sondern auch an dem engagierten Team um Detlef Stechert, das seit dem Frühjahr unablässig vor Ort beschäftigt ist.

Ehrenamtlich natürlich und im Sinne des Heimatvereins, reißen die rüstigen Rentner sich fast ein Bein aus. Nun wurde es offiziell verkündet, was sich hier seit Wochen getan hat. Detlef Stechert, Sprecher der Burgschwalbacher Heinzelmännchen, erklärte den vielen Besuchern, die zur Eröffnung der neuen Seilbahn kamen, die Neuheiten und auch die Instandsetzung der alten Spielgeräte im Märchenwald. So wurden ein neues Sonnensegel errichtet, die alten Holzgeräte mit Gesundheitsfarbe nach TÜV-Bestimmungen aufgefrischt, die Krokodilschaukel und das Schiff generalüberholt, neue Wippen angelegt, Hans im Glück der Kopf wieder zurechtgerückt, Schutzhäuschen erstellt, die einzelnen Hütten mit Namen versehen und als Besonderheit eine ganz neue Seilbahn installiert, mit der die Kinder 30 Meter weit durch die Luft gondeln können.

Außerdem hat die Gruppe an die große Ausschankhütte einen Anbau gebaut, um diesen als Stauraum für Stühle und Bänke zu nutzen. Das alte Kinderkarussell ist wieder wie neu, die historischen Märchenfiguren wurden aufgefrischt und mit Kurztexten versehen, da mancher Opa Rotkäppchens spannende Vita vergessen hatte und den fragenden Enkeln nichts dazu erzählen konnte. „Wir möchten die schönen deutschen Märchen, nach dem unsere Waldparzelle benannt wurde, lebendig im Gedächtnis der Besucher erhalten“, so Stechert in seiner Rede.

Sein Dank ging an die vielen ungenannten Spender und an die beiden heimischen Firmen Schuhmacher und Poths, die sich besonders einbrachten. Geplant ist nun noch als Nächstes Großprojekt eine umweltverträgliche Toilettenanlage mit Videoüberwachung, um Vandalismus vorzubeugen. Bisher hat der Heimatverein etwa 16 000 Euro in die Neuerungen und Sanierungen investiert. Auch in Zukunft sind finanzielle Hilfen notwendig, denn die Toiletten werden im nächsten Jahr ebenfalls aus Spendengeldern realisiert.

Stefanie Zobel, Vorsitzende des Heimatvereins, sprach wie auch Detlef Stechert allen Helfern und Sponsoren Dank aus und bat die Benutzer weiter um Unterstützung, um das schöne Ambiente für Kinder und Junggebliebene für die nächsten 50 Jahre kostenfrei anbieten zu können. Kaffee, Kuchen und Würstchen gab es diesmal umsonst, und die nahezu 500 Besucher am Sonntag freuten sich, die neue Seilbahn auszuprobieren, die den Kindern über sechs Jahren und auch Landrat Frank Puchtler offensichtlich großen Spaß bereitete.

 

Rh.-Lahn-Ztg. Diez vom Dienstag, 9. September 2014, Seite 14

 

Olivia, acht Jahre jung, benutzt als Erste die neue Seilbahn. Mit dabei Detlef Stechert, Dieter Scherer und das Aufbauteam. Foto: Wilma Rücker

 

 

Viele haben tatkräftig mit angepackt

Als Aufbauteam fast täglich im Märchenwald vor Ort waren: Detlef Stechert, Peter Kasimir, Horst Bauer, Rolf Datov. Weitere Hilfe kam von Ernst Spriestersbach, Karl Ohlemacher, Manfred Schuhmacher und Mitarbeitern sowie Familie Poths. Wer den Märchenwald für Kindergeburtstage buchen möchte, wendet sich an Steffi Strobel, Tel. 06430/927 89 21, oder an Detlef Stechert, Tel. 0175/850 37 17.

Rh.-Lahn-Ztg. Diez vom Dienstag, 9. September 2014, Seite 14

 

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Heimatverein: Fleißige Helfer werkeln eifrig

(15.08.2014)

Projekt Arbeiten am Märchenwald schreiten zügig voran – Verein sucht Spender. Von unserer Mitarbeiterin Wilma Rücker

Burgschwalbach. Die Arbeiten im Märchenwald schreiten zügig voran. Dank gebührt besonders den ehrenamtlichen Helfern sowie den aktiven Mitgliedern des Burgschwalbacher Heimatvereins, die sich vehement der besseren Gestaltung des Märchenwaldes, der Erhaltung sowie der baulichen Durchführung für die gemeinsam geplanten und beschlossenen Neuanschaffungen einsetzen. Detlef Stechert, Horst Bauer und Peter Kasimir sind derzeit die fleißigen Heinzelmännchen, die sich fast so heimlich wie ihre Kölner Vorbilder im Märchenbuch hier im heimischen Märchenwald mehrmals in der Woche einfinden und dabei so manche unangenehme Arbeit ohne Federlesen erledigen.

Ausgerechnet musste es gerade dann regnen, als für die tragenden Säulen der angekündigten Seilbahn nach Schnurgerüst und zielgenau im Waldboden die Fundamente ausgehoben und für die Betonierarbeiten am Samstag ins rechte Lot geschalt, abgemessen und stabilisiert wurden. Start und Ziel – dazwischen liegen circa 30 Meter, die mit den entsprechenden Spannseilen verbunden werden. Sollte es das Wetter gnädig meinen, dann kann in einigen Wochen, nach Trocknen der betonierten Befestigung, die erste Seilfahrt angeboten werden. Ein Sonnensegel steht noch auf der Wunschliste und der Arbeitsagenda sowie die Befestigung einiger Sockel, die der Zahn der Zeit angeknabbert hatte.

Mit Radlader und Kleinbagger hatten sich zwei Mitarbeiter der ortsansässigen Baufirma Schuhmacher eingefunden, die mithilfe der drei Fleißigen die Arbeiten durchführten. Dank der Unterstützung durch Manfred Schumacher sowie den vielen anonymen kleinen Spenden der Benutzer sind diese Projekte möglich, die in diesem Jahr mit etwa 15 000 Euro vom Heimatverein gestemmt werden.

Auch steht die längst fällige Toilettenanlage noch auf der Wunschliste der Vereinsmitglieder, doch alles schön der Reihe nach. Der Verein sucht immer Spender, möchte sich aber nicht verschulden bei aller Eifrigkeit der Erneuerungen.

 

Rh.-Lahn-Ztg. Diez vom Freitag, 15. August 2014, Seite 21

 

Diese Woche wurden die Halterungen für die Seilbahn gesetzt, die mit einer Länge von 30 Metern für neuen Schwung sorgt. Foto: Wilma Rücker

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Heimatverein: Heinzelmännchen tummeln sich im Märchenwald

(28.07.2014)

Engagement Erhalt der beliebten Freizeiteinrichtung erfordert viel Einsatz  Von unserer Mitarbeiterin Wilma Rücker

 

Burgschwalbach. Schon von Weitem schallt frohes Kinderlachen durch den Burgschwalbacher Märchenwald. Einige Kindergärten hatten sich für den Tag angemeldet, und die Kinder spielten und tobten dort nach Herzenslust. Der Märchenwald besteht nun seit 52 Jahren und ist immer noch ein Magnet für alle Generationen. Doch gelegentlich müssen außer Pflegearbeiten auch größere Reparaturen ausgeführt werden, denn 20 000 bis 25 000 Besucher pro Jahr gehen nicht spurlos an den beliebten Märchenfiguren und weiteren Spieleinrichtungen wie dem Zauberschiff oder den Wippfiguren vorbei.

Detlef Stechert ist einer der Burgschwalbacher hilfreichen Waldheinzelmännchen, die hier fast täglich nach dem Rechten sehen, Abfall einsammeln, Laub rechen, Wege säubern, Vorbereitungen treffen für größere Reparaturen oder Neuanschaffungen initiieren. Auch die Spendenbehältnisse werden täglich geleert, nachdem wiederholt die Metalldosen geknackt, der Inhalt geklaut und die Vorrichtungen weggeworfen wurden. Nun stand zunächst für Detlef Stechert der kopflose „Hans im Glück“ auf dem Arbeitsplan. Eine neue Befestigung und das Einsetzen des Kopfes auf den Rumpf sind nun geschehen, aber der Unglücksrabe Hans muss jetzt noch ausgegossen werden, und ein neues Make-up ist auch dringend nötig, denn der Kopf hat erhebliche Faltenrisse bekommen.

Stechert informierte unsere Zeitung über die anstehenden Neuerungen. So wird über den Bau einer Toilettenanlage nachgedacht. Es soll ein hochmodernes WC-Häuschen sein, das durch Solareinwirkung und ohne Chemie die Hinterlassenschaften trennt und entsprechend vermulchen lässt. So bleibt der Wald hygienisch sauber. Dieser Neubau wäre bei der hohen Besucherzahl eigentlich schon längst fällig.

Stechert lobte die Burgschwalbacher Bürger, die immer gewillt sind, ihren in der Region bekannten und geschätzten Märchenwald zu unterstützen – und das immer, so gut es eben möglich ist. Eine neue Seilbahn, mit mehr als 30 Metern Länge ist derzeit in Planung, ein neues Sonnensegel wird darüber hinaus gesetzt, die Krokodilschaukel sowie der Glockenturm erhalten neue Stahlfüße, und das alte, leicht defekte Spielschiff bleibt durch aufwendige Ausbesserungen erhalten.

 

Rh.-Lahn-Ztg. Diez vom Montag, 28. Juli 2014, Seite 15

 

Der Heimatverein Burgschwalbach

Der Heimatverein Burgschwalbach steht hinter dem Projekt Märchenwald. Vorsitzende ist seit 2012 Stefanie Zobel. Die hilfreiche Mannschaft, eigentlich eine „Rentnerband“, besteht aus Peter Kasimir, Horst Bauer, Rolf Datov und Detlef Stechert. Auch Ernst Spiestersbach gebührt Dank für seine Schmiedearbeiten, Karl Ohlemacher für die Erhaltung der Märchenfiguren und Manfred Schuhmacher für seine unterstützenden Bauarbeiten. Die Nutzung des Märchenwaldes ist kostenlos, jedoch ist der Verein auf Spenden angewiesen, ohne die das schöne Ambiente im Wald nicht zu bewahren und zu erhalten ist. Wer den Märchenwald „buchen“ möchte, wende sich bitte an Stefanie Zobel, Tel. 06430/927 89 21, oder an Detlef Stechert, Handy 0175/850 37 17.

 

Rückt Hans im Glück wieder den Kopf gerade: Detlef Stechert, einer der Motoren des Heimatvereins und ein Glücksfall für den Märchenwald.Foto: Rücker

 

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Heimatverein: Fabelhafter Flohmarkt im Märchenwald

(14.08.2013)

Aktion Familien genießen Atmosphäre . Von unserer Mitarbeiterin Anika Recktenwald

Burgschwalbach. Unter Schatten spendenden Nadel- und Laubbäumen, die den Boden mit Wurzeln durchziehen, und zwischen altbekannten Märchenfiguren sowie Spielgeräten waren etwa 18 bunte Verkaufsstände echte Hingucker. Der mittlerweile sechste Flohmarkt, der vom Heimatverein Burgschwalbach veranstaltet wurde, erfuhr regen Zuspruch. Der neu gewählte Vorstand unter dem Vorsitz von Stefanie Zobel meisterte seine erste Bewährungsprobe.

Ursprünglich war der Flohmarkt ins Leben gerufen worden, um in Verbindung mit anderen Aktionen den Märchenwald zu beleben, Kindern und Erwachsenen einen schönen und abwechslungsreichen Tag in den Ferien zu ermöglichen. Die Standmiete kommt auch diesmal der Instandhaltung des Märchenwaldes zugute. Dieser wird eifrig genutzt. Privatpersonen, Kindergärten und Schulen reisen von Wiesbaden bis Koblenz an, um die Attraktion zu besuchen. Darum ist der Heimatverein mit seinen 200 Mitgliedern stets bemüht, alle Spielangebote und die Figuren zu erhalten.

Die Saison des Märchenwaldes dauert von März bis Oktober. In diesem Zeitrahmen sind Ehrenamtler etwa einmal pro Woche im Arbeitseinsatz, um zu reparieren oder zu verschönern. Zum Flohmarkt verkaufte man Kaffee, selbst gebackene Kuchen, es gab auch Würstchen und Getränke.

Alle Einnahmen kommen direkt dem Märchenwald zugute. Beispielsweise für das „Streichkonzert“ im Märchenwald. Kürzlich wurden alte Figuren, unter anderem Schneewittchen, Dornröschen und der Froschkönig in einem Gartenhaus entdeckt. Auch sie sollen im Rahmen einer solchen Streichaktion im Oktober und Frühjahr auf Vordermann gebracht werden: Sie müssen zu ihrer Reaktivierung abgeschliffen werden und erhalten neue Farbe.

Ein Gottesdienst von Prädikantin Margot Kalkofen hatte den Flohmarkt eröffnet und sich ebenfalls rund um das Thema Märchen gedreht. Im Anschluss konnte dann der Verkauf starten. Von der Sammeltasse über Fliegengitter, Kinderbücher bis hin zur Puppe gab es die verschiedensten tollen Angebote. So auch bei Lara und Tim Schwarz, Sophie Albus und Samantha Trabusch, die gemeinsam mit ihren Eltern einen großen Familienstand betrieben. Sie hatten sich von allerlei Spielsachen und Büchern getrennt, um den Erlös nun zu sparen. Aus Kaltenholzhausen und Heringen waren sie schon früh angereist. „Wir sind so gegen 6 Uhr aufgestanden, aber es hat sich gelohnt. Wir sind hier oft zum Spielen, und das Verkaufen hier macht großen Spaß“, erklärten sie. Ihr Ziel ist ein Chihuahua als Familienhund, für dessen Anschaffung natürlich noch ein bisschen Geld benötigt wird.

Eine Lesung aus selbst geschriebenen Kinderbüchern bot Christina Meisterburg an. Die interaktive Erzählstruktur von „Kasperls Kindergartentheater“ regte zum Mitmachen und Mitfiebern an. Etwa 200 Besucher erwarteten die Veranstalter des Flohmarktes im Laufe des Sonntages im Märchenwald. Dieser existiert seit nunmehr 51 Jahren.

 

Rh.-Lahn-Ztg. Diez vom Mittwoch, 14. August 2013, Seite 22

 

Die Familien Schwarz, Albus und Trabusch betrieben einen gemeinsamen Verkaufsstand, denn die Kinder sparen für ein besonderes Ziel: einen süßen Hund.Foto: Anika Recktenwald

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Heimatverein: Märchenwald erwacht aus dem Winterschlaf

(25.03.2013)

Burgschwalbach. Rechtzeitig für das anstehende Osternestsuchen an Ostermontag ist der Märchenwald in Burgschwalbach für die kleinen und großen Besucher wieder fein herausgeputzt worden. Dank der freiwilligen Helfer des Heimatvereins – und zur Freude des Zweiten Vorsitzenden Manfred Peters auch mit Helfern aus den Reihen der Palmbachbomber – konnte das beliebte Ausflugsziel für Familien auf Vordermann gebracht werden. Das Märchenschloss wurde von Laub und Schmutz befreit, Tische und Bänke kamen aus ihrem Winterquartier aus den Hütten, und fleißige Frauenhände, bewaffnet mit Putztuch und Wassereimer, schrubbten sie sauber. Männer erklommen Leitern und machten die Nistkästen wieder bewohnbar. Das Sonnensegel erwachte aus seinem Winterschlaf und wurde aufgespannt. Das Piratenschiff, die Schaukel, das Karussell und die Wippfiguren stehen nun wieder für die Kinder parat.Foto: Sigrid Baumann

Rh.-Lahn-Ztg. Diez vom Montag, 25. März 2013, Seite 14

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Heimatverein: Zwei neue Vereinsmitglieder an der Spitze

(04.03.2013)

Der neue Vorstand des Heimatvereins Burgschwalbach: Stefanie Zobel (Vorsitzende), Manfred Peters (Zweiter Vorsitzender), Ulrike Gapp (Erste Kassiererin), Peter Kasimir (Zweiter Kassierer), Harry Rollig (Schriftführer). Als Beisitzer agieren Detlef Stechert, Andrea Henrich, Rolf Datow und Marianne Schneider. Der neue Vorstand tritt in Kürze mit dem ehemaligen für eine reibungslose Übergabe zusammen. Stefanie Zobel und Manfred Peters waren bis zum Freitagabend noch keine Mitglieder im Heimatverein und übernehmen nun Mitverantwortung. Aus dem alten Vorstand agieren noch Ulrike Gapp als Kassiererin und Beisitzerin Andrea Henrich im neuen Führungsgremium. up

Rh.-Lahn-Ztg. Diez vom Montag, 4. März 2013, Seite 13

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Heimatverein: Zukunft des Märchenwalds ist gesichert

(04.03.2013)

Aushängeschild Vorstand für Burgschwalbacher Heimatverein gewählt – Bürger signalisieren Einsatz für beliebten Freizeittreff  Von unserem Redakteur Uli Pohl

Burgschwalbach. Es war eine emotionale Jahreshauptversammlung des Heimatvereins Burgschwalbach, und am Ende gab es einer ganz großen Gewinner: den Märchenwald, dessen Fortbestand nun gesichert ist. In der Versammlung hat sich ein neuer Vorstand gefunden. Die ehemalige Vereinsspitze um die Vorsitzende Anja Dietrich trat aus persönlichen Gründen nicht zur Wiederwahl an, hatte dies aber bereits schon lange zuvor angekündigt. Hätte sich kein neuer Vorstand gefunden, hätte dies das Ende des Märchenwalds bedeuten können (die RLZ berichtete). Der Heimatverein wurde vor 51 Jahren gegründet. Hauptaufgabe ist die Pflege und Unterhaltung des über die Region hinaus beliebten Freizeittreffs.

Bis zum Beginn der Versammlung, die von rund 30 Mitgliedern im Saal des Bistros Auszeit besucht wurde, gab es niemanden, der für ein Amt im Vorstand kandidieren wollte. Zahlreiche Bürger hatten nach dem äußerst schwach besuchten Infoabend eine Woche zuvor, in dem über mögliche personelle Veränderung im Vorstand diskutiert werden sollte, zwar erklärt, sich für den Märchenwald zu engagieren. Doch keiner wollte die Verantwortung und die koordinierende Funktion im Vorstand des Heimatvereins übernehmen. Aber es kam anders: Am Ende der Jahreshauptversammlung waren es sogar zwei Mitglieder mehr als zuvor, die zur neuen Vereinsspitze zählen.

Die Wende zum Guten entwickelte sich, als Detlef Stechert das Wort ergriff und an alle Vereinsmitglieder appellierte, was auf dem Spiel stand, nämlich die Zukunft des Märchenwalds, ein Aushängeschild des Ortes. Der Märchenwald zähle zu Burgschwalbach wie die Burg. Ein Appell, der alle aufrüttelte. Harry Rollig schlug Detlef Stechert spontan zum Wahlleiter vor, der sofort Vorschläge für das Amt des Vorsitzenden einforderte. Zögerlich wurden Namen genannt, mögliche Kandidaten gefragt, die jedoch die Funktion ablehnten, bis Stefanie Zobel vorgeschlagen wurde. Dazu sagte sie: „Ich würde das Amt übernehmen, der Märchenwald ist in Gefahr. Ich freue mich, etwas für den Ort tun zu können.“ Gesagt, getan, wenige Minuten später war Stefanie Zobel zur neuen Vorsitzenden und damit zur Nachfolgerin von Anja Dietrich von den Mitgliedern einstimmig gewählt. Ihre Zusage brachte gleich mehrere Steine ins Rollen, die Versammlung entwickelte eine Eigendynamik. Immer mehr Mitglieder fühlten sich plötzlich in der Verantwortung, etwas für den Heimatverein und damit für den Märchenwald tun zu müssen. Schließlich fand sich ein neuer Vorstand, der mit seiner Anzahl sogar den vorherigen übertraf (siehe Auslagerung).

Ortsbürgermeister Ehrenfried Bastian dankte dem alten Vorstand und sicherte dem neuen jede mögliche Unterstützung für den Märchenwald zu. Karl-Heinz Funk, Vorsitzender der TuS Burgschwalbach, ergänzte, dass am Freitagabend nur ein Anfang gemacht wurde: „Jetzt liegt es nicht nur am Vorstand, sondern an uns allen, noch mehr Leute für die Arbeit im Märchenwald zu begeistern.“ Im Vorfeld der Versammlung hatte bereits die Hobby-Fußballmannschaft Palmbach-Bomber Hilfe zugesagt, auch die Jugendfeuerwehr signalisierte Unterstützung. Tennisklub, TuS und weitere Bürger erklärten sich bereit, Hilfe zu leisten. Am Ende der Versammlung sprudelten nur so die Ideen, wie man die Arbeit für den Märchenwald koordinieren oder besser kommunizieren kann. Ein neues, vor dem Abend nie zu erwartendes Wirgefühl war urplötzlich entstanden. Damit ist die Zukunft des Märchenwalds gesichert, die Saison steht an. Hinzu kommt, dass der Heimatverein finanziell auf gesunden Füßen steht. Gute Perspektiven für ein schönes Fleckchen, das Burgschwalbach weit über die Grenzen der Verbandsgemeinde hinaus bekannt gemacht hat.

Rh.-Lahn-Ztg. Diez vom Montag, 4. März 2013, Seite 13

 

Ein Investition, die in diesem Jahr im Märchenwald getätigt werden muss, ist ein neues Spielschiff. Das alte ist im Inneren stark beschädigt und entspricht auf Dauer nicht mehr den neuesten Sicherheitsbestimmungen. Fotos: Uli Pohl

 

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Heimatverein:Große Ehre für den Märchenwald

(30.10.2012)

Der vom Burgschwalbacher Heimatverein gepflegte "Märchenwaldspielplatz" ist Landessieger beim Wettbewerb "Der ideale Ort" und erhält eine Prämie in Höhe von 1000 Euro.

Burgschwalbach. Die Freude bei der Vorsitzenden des Burgschwalbacher Heimatvereins, Anja Dietrich, ist groß. Der vom Heimatverein seit 1962 immer wieder aufwendig gepflegte Märchenwald wurde beim Wettbewerb "Der ideale Ort" von "Das Örtliche" zum Landessieger in Rheinland-Pfalz gewählt. Innerhalb des Wettbewerbs wurden Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und Initiativen aus ganz Deutschland, die sich für wohltätige Zwecke einsetzen, sich freiwillig engagieren oder ehrenamtlich helfen, ihren Ort für sich und andere lebenswert zu gestalten, gekürt. Der Wettbewerb möchte einfach Menschen und Projekte auszeichnen, die den eigenen Ort aus freien Stücken heraus "idealer" machen.

Dies hat sich der Burgschwalbacher Heimatverein schon jeher auf die Fahne geschrieben. "Nach der Bewerbung im Frühjahr haben wir gar nicht mehr an den Wettbewerb gedacht", berichtet Anja Dietrich. Für den Heimatverein stand in diesem Sommer das 50-jährige Bestehen auf dem Programm. "Da hatten wir ganz andere Themen im Fokus", so Dietrich weiter. "Und wir sind froh, dass wir bei unserem Jubiläumsfest so tolles Wetter, eine große Schar an Gratulanten und zahlreiche Gäste hatten."

Dass der Heimatverein nun in diesem Jahr noch einen weiteren Grund zum Feiern hat, liegt an der Initiative, die "Das Örtliche" im Jahr 2011 mit dem Wettbewerb "Der ideale Ort" ins Leben rief. Eine Jury aus Experten der Bereiche Wirtschaft, Politik, Gesellschaft und soziale Einrichtungen unter dem Vorsitz von NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft wählte dabei aus allen Bewerbungen die besten Projekte aus. Hierbei wurde der Märchenwaldspielplatz in Burgschwalbach zum Landessieger Rheinland-Pfalz gekürt und erhält eine Prämie in Höhe von 1000 Euro. Die 16 nominierten Landessieger lädt "Das Örtliche" gemeinsam mit vielen weiteren Gästen Ende November zur Prämierungsveranstaltung nach Berlin ein, auf der die Bundessieger ihre Preise überreicht bekommen. Beim Bundessieg ist der erste Platz mit 5000 Euro dotiert, der zweite Platz mit 3000 Euro und der dritte Platz mit 2000 Euro.

"Die Auswahl aus den über 500 Wettbewerbseinsendungen fiel uns nicht leicht", so Jurymitglied Dirk Schulte. "Wir waren begeistert von der Vielfalt an bürgerschaftlichem Engagement in Deutschland. Es wurden tolle Projekte bei unserem Wettbewerb eingereicht, die uns während der Entscheidungsfindung immer wieder begeisterten."

Wer als Bundessieger aus dem Wettbewerb herausgeht, wird auf der großen Abschlussveranstaltung bekanntgegeben. "Dass wir als kleiner Verein diese Auszeichnung für das Land Rheinland-Pfalz und diese tolle Prämie erhalten haben, macht uns unglaublich stolz", so die Vorsitzende des Heimatvereins. "Wir freuen uns auf die Galaveranstaltung in Berlin", sagte Anja Dietrich während ihres für dieses Jahr letzten ehrenamtlichen Einsatzes. Denn zeitgleich wurden im Märchenwald wieder einige nicht winterfeste Spielgeräte wie die Seilbahn und die Vogelnestschaukel verstaut. Die Prämie für das ehrenamtliche Engagement soll übrigens direkt wieder verwendet werden und dem Spielschiff "Heimat" zugute kommen. (ckb)

Artikel vom 30. Oktober 2012, 03.23 Uhr (letzte Änderung 30. Oktober 2012)

 

Stolz ist die Vorsitzende des Heimatvereins Burgschwalbach, Anja Dietrich, die für die Pflege des "Märchenwaldspielplatzes" zuständig ist. Foto: C. Kahl

 

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Heimatverein: Ein Ort mit einer magischen Anziehungskraft

(21.08.2012)

Jubiläum Mehr als 250 Besucher kommen zum runden Geburtstag in den Märchenwald nach Burgschwalbach – Große Spendenbereitschaft Von unserer Mitarbeiterin Wilma Rücker

Burgschwalbach. Wie sehr der Burgschwalbacher Märchenwald von seinen Besuchern, Bürgern aus Burgschwalbach und Mitgliedern des Heimatvereins geschätzt wird, war schon vor dem offiziellen Beginn des Jubiläum zu erkennen. So groß war der Andrang vor dem Gottesdienst, mit dem die Feier im Schatten der Bäume begann. Schirmherr Manfred Schuhmacher lobte die Vorsitzende Anja Dietrich und ihre Mitstreiter, die sich mit großem Einsatz für den Erhalt und des weit über die Landesgrenzen hinweg beliebten touristischen Ausflugsziels einsetzen.

Dem schloss sich auch Ortsbürgermeister Claus-Harry Becker an, den es freute, dass der Märchenwald auch noch im 50. Jahr seines Bestehens eine ungebrochene, ja magische Anziehungskraft ausübt. „Etwa 20 000 Besucher kommen jährlich, zum Teil von weit her in unseren Märchenwald“, schwärmte Becker. „Er ist für die Gäste eine Oase der Stille, ein Ort zum Spielen und Verweilen, ein Motor für die ganze Region und eine Ruhezone für Eltern, die ihre Kinder hier gut aufgehoben wissen. Und das alles, bei freiem Eintritt.“

Darum bat der Ortschef auch nachfolgend um Spenden für den Erhalt des Märchenwalds, besonders für die Sanierung des Spielschiffs „Heimat“ (die RLZ berichtete). Unter den Gästen war auch der Landtagsabgeordnete Matthias Lammert. Er konnte sich wie viele andere Besucher noch gut daran erinnern, als er in seiner Kindheit den Märchenfiguren und Spielgeräten einen Besuch abstattete. Karl-Heinz Funk, Vorsitzender der TuS Burgschwalbach in Vertretung der Ortsvereine, VG-Bürgermeister Volker Satony und der Landtagsabgeordnete Frank Puchtler schlossen sich den Gratulationen an.

Die Bereitschaft für den Märchenwald zu spenden, war groß. So stellte die Kirchengemeinde beispielsweise die Kollekte des Gottesdienstes zum Auftakt des Jubiläums bereit, und Marianne Schneider überreichte eine bereits gefüllte Spendenbox. Für den musikalischen Rahmen des Fests mit mehr als 250 Gästen sorgten „Die Palmbachtaler“ und der Frauenchor Burgschwalbach. Besonders herzlich fiel die Gratulation der Kindertagesstätte Salto Vitale aus. Die Mädchen und Jungen hatten für das Jubiläum ein Märchenratelied einstudiert. Mit einer Märchenstunde, Kinderspielen und Kinderschminken sowie ein Besuch des Clowns Peppino rundeten den gemütlichen Nachmittag im Märchenwald ab. Ein Nachmittag, mit dem der Märchenwald ins nächste halbe Jahrhundert startete.

Rh.-Lahn-Ztg. Diez vom Dienstag, 21. August 2012, Seite 20

 

Erzieherinnen und Kinder der Kita Salto Vitale gratulierten dem Heimatverein mit einem Märchenlied, das sie speziell für das Jubiläum einstudierten. Foto: Wilma Rücker

 

Mitglieder geehrt

Seit 50 Jahren im Burgschwalbacher Heimatverein dabei sind Albert Bender, Margret Carl, Herbert Fink, Inge Huth, Ilse Schönborn, Waltraud Wagner, Anni Weber und Richard Wolf. Seit 25 Jahren Mitglied sind Heiko Eisenbach und Dieter Schaar. wr

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Heimatverein: Märchenwald hat zum Geburtstag viel Arbeit

(05.03.2012)

Jubiläum Heimatverein Burgschwalbach plant für Mitte August großes Fest. Von unserer Mitarbeiterin Anika Recktenwald

Burgschwalbach. Mit voller Kraft ist der Heimatverein Burgschwalbach in sein Jubiläumsjahr gestartet. Dies war das Hauptthema der Jahreshauptversammlung am Wochenende. Mit einem großen Fest will der Verein das 50-jährige Bestehen des Märchenwaldes am Sonntag, 19. August, begehen. Die Planungen dafür sind bereits im vollen Gange. Etwa 20 000 Besucher zieht der Märchenwald jährlich an und ist damit längst über die Grenzen hinaus als Wahrzeichen von Burgschwalbach bekannt.

Das Sorgenkind des Vereins ist das große Spielschiff auf dem Gelände, die „Arche Noah“, die baufällig ist und dringend ersetzt werden muss. In liebevoller Handarbeit sind viele Spielgeräte einst entstanden. Die Kosten für neue Geräte kann der Heimatverein nicht allein stemmen. Aus diesem Grund forderte die Vorsitzende Anja Dietrich die Mitglieder dazu auf, nach Spendern zu suchen, die sich sowohl finanziell als auch materiell an dem Projekt beteiligen. Eine Benefizaktion einer Drogeriekette habe dem Heimatverein 700 Euro Spenden eingebracht, ein Zuschuss, über den sich der gesamte Vorstand sehr freute. Um die Kasse aufzubessern, hatte man im vergangenen Jahr auch einen Flohmarkt ausgerichtet, der gut besucht war.

Nun aber beginnen die ersten Arbeitseinsätze auf dem Gelände des Märchenwaldes. Denn zum Nestersuchen am Ostersonntag soll alles in neuem Glanz erstrahlen. Geräte müssen repariert, der Platz gesäubert, Tische und Bänke geputzt und aufgestellt werden. Die helfenden Hände der etwa 200 Mitglieder des Vereins sind hierbei gefragt. Auch für die 50-Jahr-Feier erhofft man sich Unterstützung durch die Mitglieder. Ein ungefähres Programm sieht den Beginn der Feier am 19. August gegen 10 Uhr mit einem Gottesdienst vor. Zahlreiche Jubilare sollen in festlichem Rahmen geehrt werden. Für warme und kalte Speisen sowie Getränke wird den ganzen Tag über gesorgt sein. Für die kleinen Besucher wird es verschiedene Aktionen geben, so beispielsweise eine Märchenerzählerin oder Spiele, die vom Verein des Freundeskreises der Kinder von Burgschwalbach organisiert werden. Auch ein Aktionskünstler könnte als besonderes Schmankerl auftreten.

Ortsbürgermeister Claus-Harry Becker riet dem Verein, den Spielplatz als „naturnah“ einstufen zu lassen. Dann sei man in der Gestaltung des Geländes freier. Auch könnten weniger wartungsintensive Geräte aufgebaut werden. Vielleicht eine Lösung, um das Potenzial des Märchenwaldes mit den gegebenen Mitteln als Attraktion für Klein und Groß aufrecht zu erhalten.

Rh.-Lahn-Ztg. Diez vom Montag, 5. März 2012, Seite 13

Der Märchenwald wird in diesem Jahr 50 Jahre alt. Bis zur Jubiläumsfeier liegt noch viel Arbeit vor den Mitgliedern. Foto: Uli Pohl

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Heimatverein: Im Märchenwald

(03.05.2011)

Heimatverein engagiert sich seit Jahrzehnten – Neue Vorsitzende

Nach zehn Jahren als Vorsitzender des Burgschwalbacher Heimatvereins gab Volker Roth das Amt an Anja Dietrich weiter, die zur neuen Vorsitzenden gewählt wurde.

Burgschwalbach. Der Heimatverein Burgschwalbach hat einen neuen Vorstand. Nachdem der bisheriger Vorsitzende Volker Roth sein Amt zum 31. Dezember nach zehn Jahren an der Vereinsspitze niedergelegt hatte, wurde nun auf der Jahreshauptversammlung die bisherige Schriftführerin Anja Dietrich zur Vorsitzenden gewählt.

Der weitere Vorstand wurde in der Besetzung Peter Gotthardt (2. Vorsitzender), Dieter Scherer (Schriftführer), Ulrike Gapp (Kassiererin), Götz Dietrich (stellvertretender Kassierer), Thorsten Willig (Beisitzer), Robert Nentwig (Beisitzer) und Andrea Henrich (Beisitzer) ebenfalls einstimmig gewählt.

In ihrem Jahresrückblick erinnerte Anja Dietrich an die traditionelle Osternestsuche im Frühjahr, genauso wie an den insgesamt vierten Trödelmarkt im Märchenwald sowie den gemeinsamen Jahresausflug nach Neuwied.

Dass der Heimatverein in Burgschwalbacher Ortsgeschehen eine wichtige Rolle spielt, ist unverkennbar. Der aktuell 203 Mitglieder starke Verein kann auf langjährige und aktive Mitglieder bauen – so wurden Karl Funk, Eberhard Pallasch und Ernst Spriestersbach für 40 Jahre Zugehörigkeit, Marco Witt und Dajana Fink für 25-jährige Vereinszugehörigkeit ausgezeichnet.

Als Hauptaufgabe kümmert sich der Verein überwiegend um die Sauberkeit, den Erhalt und die Reparaturen im Märchenwald. So fanden auch im Jahr 2010 rund 20 Arbeitseinsätze mit je drei Stunden Zeitansatz statt.

"Im vergangenen Jahr hatten wir zwischen 15 000 und 20 000 Besucher im Burgschwalbacher Märchenwald", bilanzierte Anja Dietrich nicht ohne Stolz. "Darunter viele Kindergartengruppen und Schulklassen. Aber vermehrt werden dort auch Kindergeburtstage gefeiert. Deshalb ist es besonders wichtig, für Ordnung und einwandfreie Gerätschaft zu sorgen", so die Vorsitzende.

Daher standen in den vergangenen Wochen wieder Arbeitseinsätze im Rhythmus von zwei Wochen an. "Die Notwendigkeit erklären allein die Besucherzahlen", so Anja Dietrich.

Der 1962 anlässlich der Schaffung eines Waldspielplatzes ("Spielplatz im Märchenwald") gegründete Verein, der ausschließlich gemeinnützige Zwecke verfolgt und sich über Mitgliedsbeiträge und Spenden finanziert, gewann zudem im Rahmen eines Projektes einer Drogeriekette ("Ideen-Initiative-Zukunft") einen Förderpreis über 1000 Euro und freut sich auf das kommende Jahr. "Dann wird der Verein 50 Jahre alt", so die Vorsitzende, "was wir sicherlich feiern werden". ckb (ckb)

Artikel vom 02. Mai 2011, 18.38 Uhr (letzte Änderung 03. Mai 2011, 04.24 Uhr)

 

Die fleißigen Mitglieder des Heimatvereins bei einem Arbeitseinsatz im Burgschwalbacher Märchenwald samt der neuen Vorsitzenden Anja Dietrich (stehend, ganz rechts). Foto: C. Kahl

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Heimatverein: Volker Roth nach zehn Jahren als Vorsitzender verabschiedet

(05.04.2011)

Vereine Anja Dietrich führt jetzt den Heimatverein Burgschwalbach

Burgschwalbach. Der Heimatverein Burgschwalbach hat einen neuen Vorstand. Der bisherige Vorsitzende Volker Roth hatte sein Amt zum 31. Dezember nach zehn Jahren an der Vereinsspitze niedergelegt.

In der Jahreshauptversammlung dankte ihm sein Stellvertreter Peter Gotthardt für die geleistete Arbeit. Die Nachfolge von Roth übernimmt Anja Dietrich. Ihr Stellvertreter ist Peter Gotthardt, der auch die technische Leitung des Märchenwaldes übernimmt. Die Wahl des Schriftführers fiel auf Dieter Scherer. Kassiererin ist Ulrike Gapp, ihr Stellvertreter wurde Götz Dietrich. Beisitzer sind jetzt Thorsten Willig, Robert Nentwig und Andrea Henrich. In ihrem Jahresbericht erinnerte Dietrich noch einmal an den Jahresausflug nach Neuwied. Auch der vierte Trödelmarkt ist wieder gut angenommen worden. Aus dem Erlös erhielt die Gemeindebücherei eine Spende über 200 Euro. Der Heimatverein Burgschwalbach erhielt zudem einen Förderpreis über 1000 Euro von einer Drogeriekette.

Der 203 Mitglieder zählende Heimatverein kann auf langjährige Mitglieder zählen. So wurden Karl Funk, Eberhard Pallasch und Ernst Spriestersbach für 40 Jahre Zugehörigkeit ausgezeichnet. Seit 25 Jahren ist Marco Witt im Verein. Der Vorstand bedankte sich vor allem bei den Helfern, die das Freizeitgebiet im Märchenwald tatkräftig und finanziell unterstützen. Die Instandhaltung der Spielgeräte und Reparaturen genießt in diesem Jahr oberste Priorität. Dabei freut sich der Verein über alle Helfer, die den Mitgliedern des Heimatvereins unter die Arme greifen. sgb

Rh.-Lahn-Ztg. Diez vom Dienstag, 5. April 2011, Seite 19

 

Der neue Vorstand (hinten von links): Robert Nentwig, Thorsten Willig, Anja Dietrich, Götz Dietrich, Andrea Henrich, Dieter Scherer und Peter Gotthardt. Vorne die Geehrten (von links): Eberhard Pallasch, Karl Funk, Ernst Spriestersbach und Marco Witt. Foto: Sigrid Baumann

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Heimatverein: 15 000 Kinder besuchen Märchenwald

(04.11.2010)

Freizeittreff Heimatverein Burgschwalbach sorgt für Attraktivität des beliebten Ausflugsziels

Burgschwalbach. Zwischen den Bäumen halten Hänsel und Gretel oder Hans im Glück weiterhin die Stellung. Doch offiziell ist die Märchenwald-Saison für dieses Jahr beendet. Bei einem Freiwilligeneinsatz hat der Heimatverein Burgschwalbach jetzt die Tische und Stühle auf dem Waldspielplatz abgebaut und auch einen Teil der Spielgeräte für den Winter weggepackt.

Damit geht für den Verein, der zurzeit rund 200 Mitglieder hat, ein Jahr zu Ende, in dem alle wieder viel Zeit und Arbeit in den Märchenwald gesteckt haben. So wurde für rund 3000 Euro das Dach einer der drei Waldhütten erneuert. Sie sind speziell bei Schulen, Kindergärten oder für Kindergeburtstage als gemütlicher Sammelpunkt sehr beliebt und können kostenlos reserviert werden. Als letztes Spielgerät für dieses Jahr wurde jetzt das große Holzschiff instand gesetzt.

In Zukunft wird hier wohl noch mehr auf den Verein zukommen. „Inzwischen sind die Auflagen so streng, dass die selbst gebauten Spielgeräte wie beispielsweise das Klettergerüst nach und nach ersetzt werden müssen“, erklärt Peter Gotthardt, stellvertretender Vorsitzender. Für diese Pflege- und Wartungsaufgaben, zu denen es auch gehört, den Märchenfiguren regelmäßig einen frischen Anstrich zu verpassen, wünscht sich der Heimatverein weiterhin verstärkt freiwillige Helfer.

15 000 bis 20 000 Kinder kommen jährlich mit ihren Eltern hoch in den Wald nach Burgschwalbach, spielen zwischen Wippen und Märchenschiff und lernen dazu mit Schautafeln noch Wissenswertes über den Wald und seine vielen kleinen Bewohner. Angesichts so vieler Besucher ist der Heimatverein bei der Instandhaltung des Spielplatzes auf Spenden angewiesen. Bisher klappt dieses System mit den im Wald verteilten Spendenboxen, die täglich geleert werden, gut. Trotzdem stößt der Verein auch hier an seine Belastungsgrenzen.

Die immer wieder geforderte und auch jetzt noch diskutierte Toilettenanlage, so erklärt Peter Gotthardt, sei schlicht organisatorisch nicht machbar. Abgesehen von den 3500 Euro Kosten, müsste der Verein dann nämlich auch dafür sorgen, dass die Anlage täglich gesäubert wird. „Das können wir nicht gewährleisten“, sagt Gotthardt. Sicher ist jedoch, dass die Mitglieder auch 2011 wieder einiges investieren werden, um die Spielgeräte in Schuss zu halten. Auch der Flohmarkt, der in den vergangenen Jahren immer größer geworden ist, soll auf jeden Fall auch in Zukunft organisiert werden. Im Vorstand des Vereins wird es 2011 altersbedingt einige Änderungen geben.

Rh.-Lahn-Ztg. Diez vom Donnerstag, 4. November 2010, Seite 22

 

Mitglieder engagieren sich im Dorfleben

Der Heimatverein Burgschwalbach engagiert sich neben der Instandhaltung und der Koordination rund um das Ausflugsziel Märchenwald auch für andere Bereiche des Dorflebens. So haben Mitglieder in der vergangenen Woche der Gemeindebücherei Burgschwalbach einen Scheck in Höhe von 200 Euro übergeben. Von dem Geld sollen vor allem Kinderbücher und Bücher in Großbuchstaben für ältere Leser angeschafft werden.

Rh.-Lahn-Ztg. Diez vom Donnerstag, 4. November 2010, Seite 22

 

Von unserer Mitarbeiterin

Stefanie Rüggeberg

 

Freiwillige Helfer aus dem Heimatverein Burgschwalbach machten den Märchenwald winterfest. Der Verein betreut seit Jahren den beliebten Freizeitreff. Foto: Stefanie Rüggeberg

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24.06.​2018
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Im Rahmen des Sommerfestes Open Air Konzert mit dem Shamrock Duo
Am Sonntag den 24.Juni veranstaltet der Heimatverein sein jährliches Sommerfest im Märchenwald. ... [mehr]
 
24.06.​2018
 
 

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24.06.​2018 bis
24.06.​2018
Heimatverein: Sommerfest
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