Palmbachtaler Singkreis

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Erika Ohlemacher

Panröderstraße 40
65558 Burgschwalbach

Telefon (06430) 1643 Erika Ohlemacher

Der Spaß am Singen führte sie zusammen

 

Am 6. Juni 2006 waren einige Senioren beim Ausflug der Gemeinde und der Kirchengemeinde unterwegs. Mit von der Partie waren auch Günter und Liesel Petersen sowie Hilde und Rudi Gapp, zwei Ehepaare, die im Frühjahr des Jahres ihre Goldene Hochzeit feierten. Werner Heiwuß hatte die spontane Idee, den beiden Paaren ein Ständchen zu bringen. 15 Personen gingen auf den Vorschlag ein, nach einer kurzen Probe wurde das Lied vorgetragen. Von den Jubilaren und allen Teilnehmern des Ausfluges wurde der Vortrag mit Begeisterung aufgenommen.

 

Es war die Geburtsstunde der „Palmbachtaler“. Kurze Zeit später trafen sich zwölf Männer und Frauen der Generation „60 Plus“ zur ersten Gesangsstunde. Werner Heiwuß rührte die Werbetrommel und schnell wuchs die Anzahl der Interessenten. Besonders froh waren die Hobby – Sänger(innen), dass in dem Musiker und Chorleiter Eberhard Pallasch ein erfahrener Mann für den Dirigentenstab gewonnen werden konnte, der spontan unentgeltlich seine Unterstützung zusagte. Eberhard Pallasch eine Legende, ein unermüdlicher Musikus, der zu den Großen der heimischen Musikszene zählt. Er hat das Akkordeon an Aar und Lahn populär gemacht, er hat 222 Schülerinnen und Schüler in Klavier bzw. Akkordeon ausgebildet und zahlreiche Chöre über Jahrzehnte geleitet. Nach 54 Jahren auf der musikalischen Bühne hatte er in 2002 den Taktstock niedergelegt. Doch für die Palmbachtaler hat er ihn wieder aufgenommen – mit 70 Jahren. Die Liebe zur Musik und zum Gesang lässt ihn einfach nicht los.

 

Fortan traf man sich alle 3 Wochen zur Pflege des deutschen Volksliedes und aus Spaß am Singen. Und das ist die Quelle des Erfolges. Sie haben einfach Spaß bei ihren Gesangsstunden, haben keinerlei wettbewerbsorientierte Ambitionen, brauchen kein von Regularien bestimmtes Vereinsleben, wollen einfach nur singen.Auf dem Weihnachtsmarkt in Burgschwalbach hatte der Singkreis seinen ersten Auftritt. Auch beim Seniorennachmittag im Advent wurden einige Lieder vorgetragen.

 

Zur 1. Geburtstagsfeier am 18. Juni 2007 fanden sich mittlerweile 21 Frauen und 18 Männer im Felsenkeller ein. Alle Beteiligte lieben den gemeinsamen Gesang und die Geselligkeit, bei dem Liedgut handelt es sich ausschließlich um deutsche Volkslieder. Alle sind älter als 60 Jahre. Hermann Ohlemacher ist mit 81 Jahren der Veteran im Singkreis.

 

Zum 3. Geburtstag in 2009 gehörten 25 Frauen und 20 Männer, zum Teil auch aus Nachbarorten kommend, dem Singkreis an.

 

Leider musste die Gruppe in 2012 eine tiefe Trauerphase durchstehen, da mehrere Sängerinnen und Sänger durch Krankheiten gezeichnet, das irdische Dasein verließen. So auch der beliebte Dirigent Eberhard Pallasch.

 

Nach intensiver Suche eines Nachfolgers konnte der mit dem Akkordeon sehr erfahrene Herrmann Baum aus Holzheim gewonnen werden. Doch im weiteren Verlauf zeigte sich, dass er aus Zeitmangel nicht immer zur Verfügung stand. Durch seine Bemühungen fand er den Dirigenten Roland Röhlich aus Schönborn, der nun die musikalische  Leitung übernommen hat. Die organisatorische Leitung liegt weiterhin in den Händen des Gründers  Werner Heiwuß. Im November 2016 stellte er sein Amt  krankheits- und altersbedingt zur Verfügung. Diese Aufgabe wurde ab Dezember 2016 von Frau Erika Ohlemacher übernommen.

 

Nicht vereinsgebundener gemischter Singkreis von Frauen und Männern die sich alle 3 Wochen in geselligen Runde aus Spaß am Singen und zur Pflege der deutschen Volkslieder treffen. Bei Festlichkeiten anderer Vereine im Ort trägt die Gruppe durch Gesangsauftritte zur Bereicherung des kulturellen Lebens in der Gemeinde bei. Weiter werden von der Gruppe ab und an gemeinsam kleine Unternehmungen vorgenommen.

 

[Auftritte                           und  entsprechende  (Bildgalerie)
[Interne Veranstaltungen]   und  entsprechende  (Bildgalerie)

 


Aktuelle Meldungen

Singkreis Palmbachtaler: Gesangsprobe

(08.01.2019)

Zu unserer nächsten Gesangsprobe wollen wir uns am Montag, 21. Januar 2019 um 19:00 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus einfinden.

 

 

 

 

 

Alle Erwachsenen, die an Geselligkeit und Spaß am Gesang von Volksliedern haben, unabhängig vom Alter, sind Sie bei uns herzlich willkommen.


 

Foto zur Meldung: Singkreis Palmbachtaler:  Gesangsprobe
Foto: Singkreis Palmbachtaler: Gesangsprobe

Singkreis Palmbachtaler: Singkreis feiert Geburtstag

(23.06.2016)

Zehnjähriges Der Spaß am Musizieren steht bei Palmbachtalern im Vordergrund

Von unserer Mitarbeiterin Sigrid Baumann

Burgschwalbach. Mit fröhlichen Liedern und ebensolcher Stimmung feierte der Singkreis Die Palmbachtaler sein zehnjähriges Bestehen in der Burgblickhalle. Bei einem Seniorenausflug 2006 reifte in Werner Heiwuß die Idee für einen Laienchor. Mit von der Partie waren Liesel und Günter Petersen sowie Hilde und Rudi Gap, denen sogleich ein Ständchen zur Goldenen Hochzeit gebracht wurde.

Erster Leiter war legendär

Alle waren so begeistert, dass man beschloss, eine Gesangsgruppe unter dem Motto „60 plus“ ins Leben zu rufen. Tüchtig wurde die Werbetrommel gerührt, und schnell wuchs die Zahl der Teilnehmer und Interessenten an den Palmbachtalern. Den Dirigentenstab schwang Eberhard Pallasch. Pallasch war fast eine Legende, hatte er doch das Akkordeon an Aar und Lahn populär gemacht. Dem Singkreis geht es um den Spaß am Singen ohne Regularien. Volkslieder waren und sind Trumpf. Leider verstarb Pallasch, und man ging auf die Suche nach einem neuen Dirigenten und fand ihn in Roland Röhlich, während die organisatorische Leitung weiter Heiwuß übernahm.

Werner Heiwuß begrüßte die Gäste und betonte, dass viel Interesse am Gesang besteht. Das freut natürlich die 40 aktiven Sänger. Der Schirmherr des Jubiläums, Landrat Frank Puchtler, überbrachte Grußworte und meinte: „Wenn Engel singen, scheint die Sonne nach so vielen Regentagen.“ Auch er ließ die vergangenen Jahre Revue passieren und war der Ansicht, die Palmbachtaler sind ein Markenzeichen der Gemeinde. VG-Bürgermeister Volker Satony schloss sich seinem Vorredner an und meinte: „Wo man singt, da lass dich nieder.“ Ortsbürgermeister Bastian Ehrenfried dankte für die vielen Stunden der Freude, die der Singkreis bereitet hatte. Hermann Baum führte dann auf humorvolle Weise weiter durch das Programm. Die Gastgeber eröffnete den musikalischen Nachmittag mit dem Palmbachlied und „Geh' aus mein Herz“ in einem Volksliedermedley.

Das Zollhauslied auf den Lippen, stellte sich die Goldene Stimmgabel Zollhaus mit der Gitarristin Beate Böhme vor. Dann stürmten wilde Piraten, die „Aarpiraten“, die Bühne mit „Wir lagen vor Madagaskar“. Der Frauenchor Burgschwalbach unter Roger Müller brachte mit einem Chorsatz von „Der Bajazzo“ eine neue Richtung in die Vorträge, um dann wieder im Volksliederreigen zu landen.

Röhlich hatte an diesem Tag viel zu tun, denn auch die SG Spätlese stand unter seiner Leitung. Mit „Liebe Freunde seid gegrüßt“ und dem Solo von Gero Arndt trafen sie genau ins Schwarze. Da hatten alle eine Kaffeepause verdient. Für die sorgten die Frauen der Palmbachtaler mit Kuchen und Kaffee. Währenddessen zeigten die Mittwochsturnerinnen noch einen Knietanz.

Gründer dichtet auf Heimatort

Nachdem sich alle Gruppen noch einmal singend vorgestellt hatten, gab es eine Überraschung. Gäste aus Bayern hatten sich angesagt: Maria und Margot Hellwig. Da staunte man nicht schlecht, denn sie kamen in Person von Hermann und Christel Baum. Mit „Servus, Gruezi und Hallo“ brachten sie besonders durch die Verkleidung von Hermann Baum die Halle zum Toben. Nach dem zweiten Auftritt der Palmbachtaler kamen unter anderem „Es war im Böhmerwald“ und Weinlieder zu Gehör. „Ein schöner Tag“ mit der ersten Strophe von Werner Heiwuß – „Burgschwalbach ist mein Heimatort, hier will ich immer sein, die schöne Burg, der Wald, das Tal, das reicht zum glücklich sein“ – beendete dann stimmungsvoll den Nachmittag.

 

RZ Rhein-Lahn-Kreis (Ost) Diez vom Donnerstag, 23. Juni 2016, Seite 23

Zur Feier ihres zehnjährigen Bestehens hatten die Palmbachtaler eingeladen. Foto: Sigrid Baumann

 

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Foto: Zur Feier ihres zehnjährigen Bestehens hatten die Palmbachtaler eingeladen. Foto: Sigrid Baumann

Singkreis Palmbachtaler: Gesang der Palmbachtaler weckt Heimatgefühle

(02.09.2014)

Musik Singkreis gestaltet gemeinsam mit zwei weiteren Gruppen einen unterhaltenden und gemütlichen Nachmittag für die Gäste Von unserem Mitarbeiter Wilma Rücker

Burgschwalbach. Seit gut acht Jahren bewegen sie sich gemeinsam auf den musikalischen Pfaden der deutschen Volksmusik. Oft wurden sie deshalb insgeheim belächelt. Doch mit viel Freude und Sangeslust huldigen sie den beliebten Melodien aus der Schulzeit, den Texten, die jeder ältere Schöngeist auswendig singen kann. Und ihr beharrliches Engagement wird nun belohnt. Ein volles Haus, die Burgblickhalle in Burgschwalbach, ehrte mit viel Applaus den Gesang der fast nahezu 40 „Palmbachtaler“ aus Burgschwalbach.

Zwei weitere Traditionsgruppen bereicherten den musikalischen und auch lustigen Liedernachmittag. Kaffee, Torten und Herzhaftes rundeten das vielseitige Verwöhnprogramm ab. Die Palmbachtaler brachte Chorleiter Eberhard Pallasch 2006 auf den Weg, zwischendurch kümmerte sich Hermann Baum aus Holzheim um den Singkreis, und heute leitet Roland Röhlich aus Schönborn die Gruppe.

Ganz jung sind sie nicht mehr, deshalb auch ihre Scheu vor Vereinsbindung. In Person Hermann Ohlemachers wartete ein 81-Jähriger noch als Tenorstimme auf. Ein Muss – das „Palmbachlied“, sorgte schon gleich für Heimatgefühle. „Geh aus mein Herz und suche Freud“ von Paul Gerhardt, „Im schönsten Wiesengrunde“ und mit den flotten „Bergvagabunden“ lagen sie richtig, denn die Gäste, allesamt über 50 Jahre jung, freuten sich sehr und fast alle konnten noch die Texte mitsingen. Roland Röhlich, immer fröhlich lächelnd, hatte richtig Schwerstarbeit zu leisten, denn er leitete alle drei Singgruppen und während der 27 Liedvorträge schien er mit seinem Akkordeon fest verwachsen zu sein.

Die herrlich verkleideten „Aarpiraten“, sechs illustre Freibeuter und die hübsche Hafen-Jenny, gibt es schon seit 28 Jahren, wie Gunter Wick als Chefpirat „Jack Sparrow“ dem Publikum mitteilte. Wer das Rinnsaal Aar gewohnt ist und dann so heftig und lautstark vom weiten Meer träumt, der muss ein echter Seemann sein. Deftiges, kräftiges und kerniges Seemannsgarn wurde von den Freibeutern der Meere reichlich gesponnen und wer die Augen schloss, der meinte, Freddy Quinn wäre auch noch zu Besuch. Doch ihr spezieller Song: „Hey deit et wih, unn do doat et wih, unn alles war schee iss, kann mer net mih“, war der Knaller schlechthin. Es glänzte Startenor und Bäckermeister Gunter Wick.

Die Singgemeinschaft Spätlese, eine „Altersdependance“ der aktiven Holzheimer Schoppensänger, bot Gewohntes aus ihrer Schoppensängerzeit. In ihrem Song „Ein Patz an der Sonne“ begeisterte Gerold Arnd mit einem Solopart. Ihrem „Rot sind die Rosen“, speziell für die Frauen im Saal, wurde herzlich applaudiert. Überraschungsgäste aus dem fernen Bayern kamen im knappen Dirndl und mischten die Gäste auf. Hermann und Christel Baum aus Holzheim brachten mal wieder ihre Glanznummer und sangen sich als Maria und Margot Hellwig in die Herzen. Fazit: Ein toller bunt gemixter Liedernachmittag in Burgschwalbachs guter Stube, ausgerichtet von „Chef“ Werner Heiwuß und seinen Palmbachtalern.

Rh.-Lahn-Ztg. Diez vom Dienstag, 2. September 2014, Seite 18

 

Chorleiter Roland Röhlich schien mit seinem Akkordeon regelrecht verwachsen zu sein, als er mit den Palmbachtalern fröhliche Lieder anstimmte. Foto: Wilma Rücker

 

Foto zur Meldung: Singkreis Palmbachtaler: Gesang der Palmbachtaler weckt Heimatgefühle
Foto: Singkreis Palmbachtaler: Gesang der Palmbachtaler weckt Heimatgefühle

Singkreis Palmbachtaler: Die Palmbachtaler sind in Feierlaune

(06.03.2014)

Burgschwalbach. Mit einer großen Portion guter Laune feierten die Palmbachtaler im Dorfgemeinschaftshaus in Burgschwalbach. Mit 13 Programmpunkten erfreuten die Aktiven die Zuhörer. Die einzelnen Vorträge regten manchmal auch zum Nachdenken an, aber der Spaß überwog. Musikalische Darbietungen rundeten das Programm ab. Für die Verpflegung war natürlich auch gesorgt.

 

Rh.-Lahn-Ztg. Diez vom Donnerstag, 6. März 2014, Seite 15

Foto zur Meldung: Singkreis Palmbachtaler: Die Palmbachtaler sind in Feierlaune
Foto: Singkreis Palmbachtaler: Die Palmbachtaler sind in Feierlaune

Palmbachtaler: Schöne Klänge im Palmbachtal

(05.07.2011)
Großer Chor feiert kleines Jubiläum

"Die Palmbachtaler" aus Burgschwalbach feierten dieser Tage ihr fünfjähriges Bestehen. Ihr Erfolg ist begründet im Singen ohne Stress in geselliger Runde. Von Rolf-Peter Kahl

 

Burgschwalbach. Sie lieben die Stürme und die brausenden Wogen, reißen wie Bolle zu Pfingsten gern nach Pankow und haben in Hamburg schon einen "Veermaster" stehen sehn. Sie singen gerne am Brunnen vor dem Tore, zieh’n im Frühtau auch mal zu Berge und sahen gemeinsam mit dem Knab ein Röslein stehn. Doch sie richten auch gerne mal eine Hommage an ihre Heimatgemeinde, wenn sie mit "Mein Burgschwalbach, grüße mir" die "Nationalhymne" ihres Ortes anstimmen.

Die Rede ist von den "Palmbachtalern". Ein ganz besonderer, ein anderer Chor. Ein Singkreis, der keine Chorstunden besucht, sondern sich zum Singen trifft. Eine Vereinigung von mittlerweile 43 Männern und Frauen, die bis auf eine Ausnahme alle schon das sechste Lebensjahrzehnt erreicht haben. Ein Gesangverein, von denen der größte Teil keine Noten lesen kann, dafür aber sehr textsicher ist. Ein Chor, der keine uniformierte Kleidung zum Singen braucht, der nach keinen Meisterlorbeeren strebt und wo auch niemand vornehm hüstelt, wenn bei der Singstunde sich ein Sangesbruder geräuschvoll einen Bonbon aus seinem Papier wickelt. "Und wenn unsere Mädels mal etwas länger quatschen, dann singen wir eben ein paar Lieder weniger", erzählt augenzwinkernd das älteste Mitglied, Hermann Ohlemacher (86), und er schiebt nach: "Singen soll und kann Spaß machen, ganz ohne Druck und Stress. Das wussten schon etliche Generationen vor uns."

 

 

Beim Ausflug fing’s an

Bei einer Ausflugsfahrt der Senioren der Gemeinde im Juni 2006 fanden sich nach einer Idee von Werner Heiwuß spontan 15 Personen, die zu Ehren zweier mitgereister Goldhochzeitspaare ein Ständchen sangen. Dies war die Geburtsstunde der "Palmbachtaler". Nach dem Ausflug rührte der Ideengeber die Werbetrommel, man traf sich alle drei Wochen und fand in "dem Mann mit dem Akkordeon", Eberhard Pallasch, einen Großen der heimischen Musikszene, der unentgeltlich den Dirigentenstab übernahm. Der Singkreis wuchs bis heute auf über 40 Personen und das Repertoire auf etwa 120 Lieder an. "Wir besitzen heute einen reichen Schatz an wunderschönen und gern gesungenen deutschen Volksliedern, den es lebendig zu bewahren gilt", so Gründungsvater Werner Heiwuß. Inzwischen sind sie schon über 20 Mal öffentlich aufgetreten. Vorrangig in Burgschwalbach. Und als sie bei Anlässen wie dem Weihnachtsmarkt, dem 100. Geburtstag des Sportvereins oder beim Kartoffelfest des Frauenchores ihre Lieder anstimmten, dauerte es oft nicht sehr lange, und viele der Zuhörer sangen einfach mit.

Jetzt feierten sie im Gasthaus Felsenkeller den fünften Geburtstag des Singkreises. Und noch am Morgen versuchten sie, die Bewertungskommission für den Bezirksentscheid "Unser Dorf hat Zukunft" zu beeindrucken. Dass sie dabei mit dem Lied "Kein schöner Land in dieser Zeit" gepunktet haben, konnte vom Schreiber dieser Zeilen nicht zweifelsfrei ermittelt werden. Doch die Nationalhymne "Mein Burgschwalbach, grüße mir" schallte sowohl am Morgen wie auch am Abend während der Feier durchs Palmbachtal.

Artikel vom 04. Juli 2011, 21.11 Uhr (letzte Änderung 05. Juli 2011)

 

Eine immer fröhliche und sangesfrohe Truppe: Die Mitglieder der "Palmbachtaler" aus Burgschwalbach. Foto: Kahl

Foto zur Meldung: Palmbachtaler: Schöne Klänge im Palmbachtal
Foto: Palmbachtaler: Schöne Klänge im Palmbachtal

Palmbachtaler: Palmbachtaler singen gern und ungezwungen

(16.06.2011)

Geburtstag Chor aus Burgschwalbach feiert fünfjähriges Bestehen – Musizieren ohne Stress

Von unserer Mitarbeiterin Wilma Rücker

Burgschwalbach. Die Palmbachtaler in Burgschwalbach bestehen seit fünf Jahren. Und so schallt es zur Feier des Tages „Komm lieber Mai und mache“ über den Vorplatz der Kirche in Burgschwalbach. „Geh aus mein Herz und suche Freud“, ein beliebtes Kirchenlied von Paul Gerhardt, folgt auf dem Fuß.

Der fröhliche Gesang mit Akkordeonbegleitung deutet darauf hin, dass in diesem Chor keine Unstimmigkeiten herrschen und nur die pure Freude am Gesang überwiegt. Mehr als 40 Sänger treffen sich in der Palmbachgemeinde im Rhythmus von drei Wochen immer montags von 18.30 bis 19.30 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus.

„Kein schöner Land in dieser Zeit“ und „Die Bergvagabunden“ werden noch fröhlich geschmettert, und dann beginnen die von deutschsprachiger Chorliteratur begeisterten Sänger zu erzählen. Vor fünf Jahren und während eines Tagesausflugs der Senioren war es, als sich herausstellte, dass zwei Ehepaare aus ihrer Mitte in Kürze ihre Goldene Hochzeit feiern wollten. Werner Heiwuß hatte die spontane Idee, den Jubilaren Petersen und Gapp ein Ständchen zu bringen. Der Vorschlag wurde mit Begeisterung aufgenommen und anschließend fleißig geübt. Das war eigentlich das schönste Geschenk für die Burgschwalbacher Jubilare, die auch lange mit dem Gesang verbunden waren, denn der hiesige Männergesangverein drohte bereits zu jener Zeit schon zu zerbrechen.

Das war die Geburtsstunde der Palmbachtaler, die ihre erste Chorprobe mit zwölf liedbegeisterten Männern und Frauen begannen. Von da an ging es ständig bergauf. Mit Eberhard Pallasch und seinem Akkordeon an der Spitze gelang das Chorwunder, das sich bis heute auf 43 Mitglieder vergrößert hat. Ein wenig vereinsmüde sind sie alle. Sie singen ohne Wettbewerbszwang, ohne Mitgliedsbeiträge, ohne lästige Versammlungen und Regeln und ohne Textstress, denn den kennen sie alle noch aus der Schulzeit, auch wenn es bei der vierten Strophe etwas hakt.

Inzwischen sind sie schon 20-mal öffentlich aufgetreten und haben die Zuhörer mit ihrem ausgesuchten Liedgut erfreut. Gesanglich haben fast alle Chorerfahrung. Der älteste Sänger, Hermann Ohlemacher, ist inzwischen 86 Jahre alt und kennt noch alle Strophen auswendig. Die jüngsten Sänger sind etwa um 60 Jahre jung und mit Feuereifer und ohne Zwang dabei.

Am Montag, 20. Juni, um 17.30 Uhr feiern die Palmbachtaler im Felsenkeller ihr fünfjähriges Bestehen. Mit fröhlichen Liedern und einem guten Essen geht es weiter in die nächste stressfreie Gesangsstunde des Chores.

Rh.-Lahn-Ztg. Diez vom Donnerstag, 16. Juni 2011, Seite 22

Ausschließlich deutsches Liedgut

Die Palmbachtaler haben sich auf ihre Fahne geschrieben, ausschließlich deutsches Liedgut zu pflegen und zu Gehör zu bringen. Das liegt nicht nur an ihrer gehobenen Altersstruktur, sie stehen fest und gradlinig zu ihren deutschen, bekannten Volks- und Kirchenliedern. Und Eberhard Pallasch, der unermüdliche Musikus, hat für die Palmbachtaler seinen Dirigentenstab wieder aus der Truhe geholt und erfreut sich an dem gesanglichen Erfolg, der besonders ihm zu verdanken ist.

Rh.-Lahn-Ztg. Diez vom Donnerstag, 16. Juni 2011, Seite 22

 

Die Palmbachtaler mit Chorleiter Eberhard Pallasch (vorne 2. von rechts) pflegen das Singen in der Gemeinschaft. Dabei setzen sie auf deutsche Lieder. Foto: Wilma Rücker

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Foto: Palmbachtaler: Palmbachtaler singen gern und ungezwungen


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